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Forschungsprofil des Departments für Pflegewissenschaft

Das Department beteiligt sich umfangreich an den Forschungsaktivitäten der Universität Witten/Herdecke. Ein Schwerpunkt liegt in der Versorgungsforschung. Vor dem Hintergrund von Grundlagen- und klinischer Forschung untersucht die Versorgungsforschung fachübergreifend die Kranken- und Gesundheitsversorgung in ihren Rahmenbedingungen, versucht diese zu erklären und aufbauend darauf Versorgungskonzepte zu entwickeln, deren Umsetzung begleitend erforscht und im Versorgungsalltag evaluiert wird. Die Versorgungsforschung bedient sich experimenteller und deskriptiver, nicht-experimenteller beobachtender Designs mit quantitativen und qualitativen Methoden.

Die UW/H hat ein Interdisziplinäres Zentrum für Versorgungsforschung im Gesund­heitswe­sen (IZVF) gegründet. Entscheidend für die Zuordnung eines Projektes zu diesem Zentrum ist hier weniger die Forschungsmethode als die Art der Fra­gestellung. Folgende Ziele werden mit dem IZVF verfolgt:

  1. Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung,
  2. Bündelung der wissenschaftlichen Aktivitäten der Mitglieder zu Themen über­greifender Bedeutung mit dem Ziel, Synergien auf dem Gebiet der Versor­gungsforschung zu schaffen und
  3. Koordination der Ausbildung und Lehre auf dem Gebiet der Versorgungsfor­schung sowie Mitwirkung in der Lehre im Hinblick auf die Versorgungsrelevanz von diagnosti­schen und therapeutischen Verfahren (Anlage 44: Projekte des Departments im IZVF).

    Nicht nur, aber auch über die Zusammenarbeit in diesem Zentrum bearbeitet das Department den Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Gesundheit „Integrative und personalisierte/personenzentrierte Gesundheitsversorgung“. Eine ausführliche Beschreibung der zentralen Aufgabenstellung des IZVF und des Forschungsschwerpunktes ist dem Evaluati­onsbericht der Fakultät für Gesundheit zu entnehmen.

    Besonders hervorzuheben ist der im März 2008 positiv bewilligte Förderantrag bei der Helm­holtz-Gemeinschaft zur Gründung des „Deutsches Zentrum für neurodege­nerative Erkrankun­gen e. V.“ am Partnerstandort Witten/Herdecke als Institut für For­schung und Transfer in der Pflege und Be­handlung von Menschen mit Demenz. Das Partnerinstitut hat zum 01.09.09 unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, zunächst befristet auf fünf Jahre mit ei­ner jährlichen För­dersumme von 2 Mio. Euro die Arbeit aufgenommen. An­fang 2013 über­nahm Frau Prof. Dr. Martina Roes die Leitung des DZNE.


Das Department für Pflegewissenschaft hat zwischen Anfang 2010 und Ende 2014 insge­samt ein Drittmittelvolumen in Höhe von 6,277 Mio. Euro erwirtschaftet.

Hinzu kommt die jährliche Grundförderung des DZNE in Höhe von 2 Mio. Euro, die in dieser Graphik nicht mit einbezogen wird.

Darstellung Drittmittelgeber und Volumen 2010 – 2014
Darstellung Drittmittelgeber und Volumen 2010 – 2014

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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