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Kunst der Erfahrung 2020

Der Kongress Kunst der Erfahrung 2020 wird vom 27. bis 29. November 2020 in Witten stattfinden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen nur in einem kleinen, begrenzten Rahmen. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun, zu erforschen und viele Möglichkeiten sich in der Initiative einzubringen. Die Initiativmitgliederinnen und -mitglieder freuen sich auf Mitgestaltende und Interessierte an Kunst und Psychologie.

Es erwarten euch spannende Vorträge, Workshops, Konzerte und Ausstellungen, World-Cafés und Performances.

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Programmübersicht

Freitag, 27.11.20 Samstag, 28.11.20 Sonntag, 29.11.20

13:00 Ankunft

9:00 Einführung

9:00 Begrüßung und Reflexion

14:00 Begrüßung

9:15 – 10:00

Phantom oder große Hoffnung? – Theorien der ästhetischen Erfahrung (Christian Grüny)

9:30 – 10:15 Impulsvortrag Christina Niedermann

14:45 Hör-Raum

10:15 – 11:00

It`s about time! Für mehr Postdisziplinarität irgendwo zwischen Bildender Kunst, Kunstwissenschaften, Psychologie und Open Science (Kerstin Schoch)

10:30 – 12:30 World Café

16:15 Pause

11:00 – 11:30 Performance

13:00 Ende

17:00 Ausstellung

11:45 – 12:30

Im-Klang-sein – Skizzen künstlerischer Forschung ausgehend von Giacianto Scelsis „Manto I“ (Johanna Lamprecht)

 

18:30 Abendessen

12:45 – 13:30

Wirkung der Musik und Musiktherapie in der Praxis (Dr. phil. Christian Besch)

 

19:30 Konzert Philipp Trio

13:30 – 15:00 Mittagessen

 
 

15:00 – 15:30 Vorstellung der Workshops

 
 

15:30 – 18:30 Workshops, u.a. mit Lukas Ishar, Lucas Kalmus, Sinja Jessberger, Hannah Kümper, Julian Sagert, Hanna Sander, Pauline Warneboldt

 
 

18:30 – 19:30 Abendessen

 
  19:30 freier Abend  

 

PD Dr. Christian Grüny: Phantom oder große Hoffnung? Theorien der ästhetischen Erfahrung
Kerstin Schoch: It’s about time! Für mehr Postdisziplinarität irgendwo zwischen Bildender Kunst, Kunstwissenschaften, Psychologie und Open Science
Johanna Lamprecht: Im-Klang-Sein. Skizzen Künstlerischer Forschung ausgehend von Giacinto Scelsis „Manto I“
Dr. phil. Christian Besch: Wirkung der Musik und Musiktherapie in der Praxis
Lukas Ishar und Lucas Kalmus: Ein Walkshop
Sinja Jessberger: Natur Sehen- Eine Ästhetik des Anschauens in der Natur
Hannah Kümper: Wenn der Körper spricht
Julian Sagert: Die therapeutische Haltung als Ausgangspunkt künstlerischen Schaffens
Hanna Sander und Pauline Warneboldt: Körperwahrnehmung mit dem zeichnerischen Bodyscan
Tabea Gregory

Ein ungewöhnliches Instrumentarium aus Stein, Wasser, Kupfer, Holz, Eisen, Glas und handgeschmiedeten Bronzegongs,
ein Musiker mit einem Gespür für Nachklang und Stille,
ein warmer und lärmfreier Raum,
für das Publikum ein ungestörtes Hören und Lauschen im Sitzen oder Liegen, vorzugsweise mit geschlossenen Augen. 

DAS GESCHEHEN:

In welcher Abfolge das unterschiedliche Material im Konzert erklingen wird, ist festgelegt. Nicht festgelegt dagegen ist die Art der Klangerzeugung, die eine Auswirkung hat auf die Klänge und das Klangempfinden. Die Dynamik, die Ausgestaltung und der Ausdruck entspringt improvisatorisch dem Moment "vom Gewesenen zum Gegenwärtigen". Diese Art Konzert kennt keine starken Brüche sondern Übergänge der Stille. Und manchmal lassen die Klänge hören, auch wenn sie in der Stille schon längst nicht mehr hörbar sind. 

DIE HÖRENDEN:

In einem Zustand zwischen Entspannung und Konzentration folgen sie ihrer Wahrnehmung. Ob sie den "sound" als eine Klanggestalt sehen, Bilder und Geschichten entwickeln im Wechsel der Klänge, ob sie sich hörend entspannen im Feld zwischen Bewegung und Stille, ob sie sich in einen meditativen Zustand begeben und / oder konzentriert eine Wahrnehmung über ihr eigenes Hören entwickeln, .......... bleibt der individuellen Entscheidung und dem Moment überlassen.

Weitere Infos

Philipp Trio
Philipp Trio: Leon Philipp, Philipp Bracht und Ruben Philipp

Vergessen! Auf dem Küchentisch müsste er liegen, gleich neben der verschmähten Hälfte des hastig geschmierten Vernunftsbrotes und dem lichtdurstigen Fujicolor-Film, herausgekramt in verheißungsvoller Vorahnung. Sein Gang verlangsamt sich. Während er versucht, die Nuancen seines fein ausbalancierten Plans wachzurufen hält er den gedächtnislosen Sucher an sein Auge. Blinzelt. Springt! Das Philipp Trio ist der prototypische Realisationsversuch einer klangorganisierenden künstlerischen Intelligenz, entwickelt von einem interdisziplinären Team unabhängiger Wissenschaftler. In Gestalt seiner Schöpfer begibt sich das selbstlernende neuronale Netz auf explorative Klangexkursionen, seine Sensorik für den Sound der Zeit verfeinernd.

Leon Philipp—Bass

Philipp Bracht—Schlagzeug

Ruben Philipp—Klavier

Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: