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Studium

Hartmannbund

Hartmannbund an der UW/H – Politik für Mediziner

Der Hartmannbund vertritt die angestellten und niedergelassenen Ärzte Deutschlands und setzt sich außerdem für die Interessen der Medizinstudierenden ein. Seit 2013 ist er auch an der Universität Witten/Herdecke mit einer Gruppe vertreten. Moritz Völker und Christian Marvin Brunk studieren hier Medizin und sind die Ansprechpartner.

Sie organisieren Angebote wie im Juni 2015 den Kurs "Faktor Mensch", zu dem 40 Studierende aus fast allen Fakultäten NRWs nach Witten kamen. Dabei ging es darum, Fehler zu vermeiden oder zu vermindern, in dem man Verfahren aus der Luftfahrt auf die Medizin überträgt und anpasst. Die Gruppe bietet aber auch regelmäßige Notfallmedizin-, EKG- und Sonografiekurse an der UW/H an oder berufspolitische Symposien in Berlin und Düsseldorf. Im Format „HB vor Ort“ diskutieren regionale Gesundheitspolitiker mit Studierenden und sorgen so für einen interessanten Austausch.

Die Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist vom Hartmannbund 2013 bereits mit dem Fakultätenpreis für die Qualität ihrer ärztlichen Ausbildung ausgezeichnet worden. Im Wettbewerb hatte die älteste Privatuniversität Deutschlands bundesweit die besten Noten für die Ärzteausbildung von den Medizinstudierenden erhalten.

Auf Bundesebene setzen sich der Hartmannbund und seine Mitglieder für die Interessen der Medizinstudierenden ein bei Themen wie

  • PJ-Mobilität – Das Praktische Jahr kann auch außerhalb der Lehrkrankenhäuser der Uni absolviert werden, an der man studiert.
  • http://www.hartmannbund.de/studierende/was-wir-tun/aktionen-erfolge/pj-verguetung/PJ-Aufwandsentschädigung - Die Lehrkrankenhäuser sollen die Arbeitskraft der PJler nicht mehr unentgeltlich ausnutzen dürfen. Der Hartmannbund fordert eine flächendeckende Vergütung in Höhe von 597 Euro (BAföG- Höchstsatz).
  • Verhinderung des Pflichtabschnittes Allgemeinmedizin im PJ - Die Allgemeinmedizin muss auch in Zukunft gestärkt werden. Der Zwang zur Ableistung eines Pflichtabschnittes im PJ wird dabei aber nicht der entscheidende Erfolgsfaktor sein. Vielmehr sollte –wie in Witten schon gut umgesetzt- ein früherer praktischer und theoretischer Kontakt mit dem Fach ermöglicht werden.
  • Splittung des „Hammerexamens“ - Das zweite und das dritte Staatsexamen sollte in einer Prüfung nach dem Praktischen Jahr abgelegt werden. Nach Protesten von Hartmannbund und anderen wurde es auf die Zeit vor- und nach dem PJ aufgeteilt.
  • Revolutionierung des Medizinstudiums in der Zukunft - Unsere Mitarbeit an dem „Masterplan Medizinstudium 2020“ garantiert eine starke Stimme der Studierenden auf Bundes- und Länderebene.


Der Hartmannbund bietet weitere Vorteile für seine Mitglieder.
Wer von diesen Angebot profitieren möchte und/oder sich für berufspolitische Themen interessiert, oder sich auch gern mit engagieren möchte, wendet sich an:
Moritz.voelker@uni-wh.de
Christian.brunk@uni-wh.de

Aktuelle News in der studentischen Politik oder Seminarinfos bietet auch die Facebook-Seite des Hartmannbunds an der UW/H oder der Hartmannbund.