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PiA-Initiative

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PiA-Initiative bei einer Demonstration in Witten
PiA-Initiative bei einer Demonstration
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Die Initiative „PiA-Initiative“ beschäftigt sich mit den prekären Ausbildungsbedingungen für Psychotherapeutinnen und -therapeuten und wurde im April 2017 gegründet. Was viele (selbst Psychologiestudierende) oftmals nicht wissen, ist, dass nach dem Master-Abschluss in Psychologie eine Psychotherapeutenausbildung folgen muss, damit man Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeut werden kann. Über die Hintergründe dieser Ausbildung möchte die Initiative aufklären.

Beispielsweise ist es so, dass in drei von vier Fällen das Psychiatriejahr, welches im Zuge der Ausbildung absolviert werden muss, als ein Praktikum angesehen wird. Dementsprechend verdienen die Auszubildenden wenig bis gar nichts (14 Prozent erhalten keinen Lohn, 50 Prozent verdienen nur maximal 500 Euro). An dieser Stelle sei nochmals betont, dass es sich um Personen mit einem Master-Abschluss handelt, welche in der Ausbildung trotz Praktikantenstatus sehr häufig die Aufgaben eines fertig ausgebildeten Psychotherapeuten übernehmen. Ohne diese Personengruppe wären die meisten Kliniken völlig unterbesetzt. Gleichzeitig kostet die Psychotherapeutenausbildung auch sehr viel, weshalb sich viele PiAs verschulden müssen, oder die Ausbildung gar nicht antreten.

Auf diesen Missstand möchten wir durch regelmäßige Proteste und andere Aktionen aufmerksam machen. So soll unser Umfeld über die Bedingungen aufgeklärt werden und wir wollen eine schnelle Gesetzesreform sowie Übergangsregelungen unterstützen und fordern. Wir freuen uns natürlich über engagierte Psychologiestudierende, aber definitiv auch über Unterstützung aus anderen Fachrichtungen, die immer wertvollen Input bedeutet!

Bei Fragen oder Interesse sprecht uns gerne an!

Ansprechpartner: