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Studium

Wege zum Ausgleich

Das Ziel der studentischen Initiative „Wege zum Ausgleich“ ist die Auseinandersetzung mit Chancengleichheit und Gerechtigkeit in Entwicklungsländern. Die beiden Gründerinnen der Initiative, die Psychologie-Studentinnen Marie Hörsting und Jenny Zylla, waren für mehrere Monate in Ecuador und Peru und haben dort in Kinder- und Frauenhäusern gearbeitet.

„Es ist uns wichtig, die sozialen Projekte, in denen wir gearbeitet haben, nicht aus den Augen zu verlieren, an die Bedürftigkeit der Menschen vor Ort zu erinnern und ihnen mit Spenden jeglicher Art die Arbeit vor Ort zu erleichtern“, sagt Jenny Zylla.

Die Initiative möchte durch verschiedene Projekte wie Filmabende, lateinamerikanische Partys oder den Verkauf lateinamerikanischer Speisen Spenden sammeln und die Projekte in Peru und Ecuador damit unterstützen.

„Das, was mir bei Spenden immer wichtig war, ist, zu wissen, wo das Geld hingeht. Bei unseren Projekten können wir versichern, dass das Geld zu hundert Prozent dort ankommt, wo es gebraucht wird“, verspricht Marie Hörsting.

Im weiteren Entwicklungsverlauf der Initiative sollen zudem neue soziale Projekte von Mitstreitern vorgeschlagen und eingebracht werden, die dann auch mit dem Erlös der Veranstaltungen oder mit Sachspenden unterstützt werden können. Die gemeinsame Arbeit soll neue Ideen für verschiedene Aktionen bringen, die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen und den Mitgliedern vor allem Spaß bereiten.

Des Weiteren ist ein wissenschaftliches Projekt in Kooperation mit Prof. Dr. Martina Piefke, der Inhaberin des Lehrstuhls für Neurobiologie und Genetik des Verhaltens, im Rahmen der Initiative geplant, welches sich mit der Thematik „Kognitive Beeinträchtigungen aufgrund von posttraumatischen Belastungsstörungen“ beschäftigen soll. Ziel des Projekts ist es, in der Institution in Lima (Peru) eine neuropsychologische Therapiestudie mit den Mädchen und jungen Frauen vor Ort durchzuführen.

Zusammenarbeit

Die Initiative wird unterstützt von dem Verein „Wege zum Ausgleich“ von Medizinstudentin Johanna Werner. Der Verein verfolgt die gleiche Idee wie die Initiative und hat Kontakt zu sozialen Projekten in Indien und Uganda. Dort werden unter Anderem auch Sozialpraktika vergeben oder es kann ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert werden.

Unterstützung ist jederzeit willkommen, egal ob du selbst Auslandserfahrung hast oder nicht, ob du als Berater tätig sein willst, Projekte aktiv mitorganisieren möchtest oder einfach nur eine bestimmte Frage hast – melde dich bei Marie Hörsting (marie.hoersting@uni-wh.de), Jenny Zylla (jenny.zylla@uni-wh.de), Lisanne Raczek (Lisanne.Raczek@uni-wh.de) oder Clara Carvalho Hilje (Clara.CarvalhoHilje@uni-wh.de)!

Hier findet Ihr weitere Informationen über die sozialen Projekte in Peru und Ecuador.