Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

    Wittener Institut für institutionellen Wandel (WIWA)

    Das Wittener Institut für institutionellen Wandel (WIWA) ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und befasst sich mit gesellschaftlichen Fragen, die sich an den Schnittstellen von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik stellen. Diese gesellschaftlichen Fragen, wie etwa der Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrisen, die Europäische Integration oder massenhafte Flucht und Migration sind komplexe Phänomene. Wenn man sie verstehen will und auch Lösungsvorschläge entwickeln will, benötigt man eine wissenschaftliche Perspektivenvielfalt.

    Perspektivenvielfalt als Programm – Institutionen als Fokus

    Das WIWA wurde im Jahr 2014 gegründet und bündelt die sozialwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten der Fakultät aus den Bereichen Philosophie, Politik und Ökonomik.

    Die im WIWA beteiligten Forscherinnen und Forscher analysieren die Wirkung von Regelsystemen in Politik und Wirtschaft auf menschliches Verhalten und versuchen so Vorschläge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu entwickeln.

    Sie sind gleichzeitig für die Organisation und Lehre der Studiengänge Philosophie, Politik und Ökonomik, B.A. sowie Philosophy, Politics and Economics, M.A. zuständig. Prof. Dr. Dirk Sauerland verantwortet den Bachelor- und Prof. Dr. Jens Harbecke sowie Prof. Dr. Joachim Zweynert den Masterstudiengang. Im WIWA entsteht also immer auch „Forschung für die Lehre“.

    Kontextuale Ökonomik und Studienprogramme

    Das WIWA verfolgt das Konzept einer kontextualen Ökonomik.

    Im Jahr 2010 hat die Fakultät das erste Bachelorprogramm „Philosophie, Politik und Ökonomik“ in Deutschland ins Leben gerufen. Seit dem Wintersemester 2014 wird dieses Angebot durch den englischsprachigen, international ausgerichteten Masterstudiengang „Philosophy, Politics, and Economics“ ergänzt.

    Ziel der Wittener PPE-Programme ist es, „zusammenzudenken, was zusammengehört“. „ZusammenDenken“ versteht die Fakultät in einem doppelten Sinne.

    Der erste Ansatz ist wissenschaftlich: indem die drei Disziplinen nicht, wie es sonst üblich ist, unverbunden aneinander vorbei forschen, sondern miteinander an gemeinsamen Problemen arbeiten und dabei immer die Perspektiven der anderen Fachrichtungen im Sinn haben.

    Der zweite Ansatz des „ZusammenDenkens“ ist ein praktischer: Ziel der Fakultät und des WIWA ist es, die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu überbrücken und Forschung damit praktisch nutzbar zu machen.


    Darüber hinaus organisiert das WIWA drei unterschiedliche Veranstaltungsreihen:

    • eine monatliche Ringvorlesung für Studierende zu Fragen der pluralen Ökonomik,
    • die vierteljährlich stattfindende, öffentliche UW/H-Debatte zu aktuellen politischen Themen sowie
    • einmal jährlich die internationale und wissenschaftliche Witten Conference on Institutional Change zu wechselnden Themen.

    Das WIWA vergibt außerdem den aus dem Kuratorium der Universität gestifteten Nachwuchspreis für Plurale Ökonomik.

    Laufende Projekte
    In Vorbereitung befindliche Projekte
    Abgeschlossene Projekte

    Aktuelles Forschungsprojekt

    Bitcoin Illustration - Code and Conduct: Hackerethiken von MIT bis Darknet
    Code and Conduct: Hackerethiken von MIT bis Darknet am 12.10.2018
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    Matthias Kettner (Fakultät für Kulturreflexion und Wittener Institut für Institutionellen Wandel) ist Partner im Projekt "Code and Conduct: Hackerethiken von MIT bis Darknet". Am 12. Oktober 2018 findet dazu eine Diskussion an der TU Darmstadt statt. Thematisch wird es dabei um Hacker, ihre Ethiken, Praxen so wie die dabei entstehenden Infrastrukturen gehen. Perspektivenvielfalt kommt durch eine historische, geistes- und sozialwissenschaftliche Betrachtung des Themas hinein.
    Weitere Informationen sind bei der TU Darmstadt zu finden

    Veranstaltungen

    Witten Conference on Institutional Change: 2018-02: Institutional Pathologies
    UW/H-Debatte
    WIWA-Ringvorlesung „Plurale Ökonomik“
    Nachwuchspreis Plurale Ökonomik, gestiftet aus dem Kuratorium der UW/H