WittenLab. Zukunftslabor Studium fundamentale

Qualitätsmanagement

Kontinuierliche, individualisierte und responsive Begleitforschung ist der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen Lehre. Auch die Organisationsentwicklung unseres Zentrums kommt nicht ohne eine fortlaufende Rückkoppelung mit all jenen Akteurinnen und Akteuren aus, die mit uns das Lehren und Lernen gestalten. Für uns ist es vor allem auch essentiell, dass wir nicht nur mit allen Beteiligten im Gespräch stehen, sondern auch nachhaltige Veränderungsprozesse angestoßen werden.

Die Ableitung und Implementation von Maßnahmen, z.B. aus den gewonnenen Evaluationsergebnissen, ist ebenfalls zentraler Bestandteil des Qualitätszyklus nach Deming (1982; s. Abbildung). Diesem folgend, verwenden wir die gewonnenen Erkenntnisse jedes Semesters für die jeweils anschließenden.

Wir setzen stets auf einen Mixed-Methods-Ansatz, der quantitative und qualitative empirische Methoden vereint. Darüber hinaus evaluieren wir nicht nur am Ende eines Semesters oder einer Maßnahme, sondern prozessbegleitend. Durch diese Herangehensweise erreichen wir eine breite Datenbasis, aufgrund derer wir fundierte Entscheidungen im Sinne eines nachhaltigen Qualitätsmanagements treffen können.

Bei spezifischen Fragestellungen oder Anliegen, beispielsweise zu Ihren Lehrveranstaltungen, die wir evaluativ begleiten können, stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Sommersemester 2021

Im Sommersemester 2021 erweiterten wir die Erkenntnisse unserer ersten WittenLab-Evaluation im Wintersemester 2020/21, die wir größtenteils aus Studierendenbefragungen gewonnen haben (s.u.), um eine weitere Perspektive: die der Lehrenden im Studium fundamentale. Zu diesem Zweck erhielten zu Beginn der Vorlesungszeit alle Dozierenden die Einladung, an einer kurzen Online-Befragung teilzunehmen. Diese war zunächst explorativ ausgelegt, um Bedarfe und sonstige Rückmeldungen möglichst breit erfassen zu können. Wir erreichten mit der Befragung 53 Lehrende und somit eine sehr gute Rücklaufquote von über 50%. Basierend auf den generierten Umfrageerkenntnissen, wurden zur Mitte der Vorlesungszeit zudem mehrere qualitative Interviews mit interessierten Lehrpersonen geführt.

Zusätzlich zum Feedback der Lehrenden und der regulären Lehrevaluation über UWE, wurde eine kurze Zwischenevaluation in allen Lehrveranstaltungen angeboten. Dabei hatten auch erneut die Studierenden die Gelegenheit zurückzumelden, was in den jeweiligen Seminaren besonders gut läuft, was ihnen beim Lernen hilft und was sie für einen verbesserten Lernprozess noch benötigen.

Die Ergebnisse der Gespräche mit den Dozierenden im Studium fundamentale und unsere Herangehensweise an die daraus resultierenden Weiterentwicklungsprozesse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Wintersemester 2020/2021

Im Wintersemester haben wir zunächst zehn Lehrveranstaltungen besonders fokussiert und über das gesamte Semester begleitet. Für die jeweiligen Seminare wurden je drei Messzeitpunkte festgelegt – zu Beginn, im Verlauf und am Ende der Vorlesungszeit.

Für den ersten und den letzten Erhebungszeitpunkt entwickelten wir neue, passgenau auf die Situation im Zentrum Studium fundamentale zugeschnittene Fragebögen mit quantitativen und qualitativen Items. Zur Mitte der Vorlesungszeit führten wir in den von uns evaluierten Seminaren Gruppeninterviews (TAP – Teaching Analysis Poll) mit den Studierenden durch.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die zentralen Ergebnisse und die Umsetzungsprozesse, die wir darauf basierend anstoßen konnten.

Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: