Veranstaltungen

    Im Projekt sind zwei größere Veranstaltungen geplant. Sie gehen einher mit dem gezielten Diskurs des Projekts, seiner Ergebnisse und möglicher Szenarien in der Öffentlichkeit.

    Bild einer Videokonferenz

    Foto: Alexandra_Koch | pixabay

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    Ziel der virtuellen Expert:innenkonferenz ist es, das Kern-Set an Coping-Strategien weiterzuentwickeln. Das Set wird aus der Faktoriellen Survey entnommen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Umsetzbarkeit und der Akzeptanz unter den Anwender:innen sowie auf hinderlichen und fördernden Faktoren.

    Teilnehmende der Expert:innenkonferenz arbeiten an 1,5 Tagen in Kleingruppen und treffen sich zu einem regelmäßigen Austausch in der Gesamtgruppe. Die eingeladenen Expert:innen (ca. 24 Personen) sollen als Meinungsträger:innen in die Diskussion kommen. Als Expert:in gilt jede Person mit professionell pflegerischen Aufgaben, die Coping-Strategien zur Anwendung bringt. Die Auswahl orientiert sich daran, eine möglichst große Vielfalt von Personen zu gewinnen, die sich je nach Involviertheit, Partizipation und Engagement unterscheiden, aber auch in verschiedener Nähe/Distanz zum praktischen pflegerischen Verantwortungsbereich arbeiten und/oder Verantwortung für die Umsetzung übernehmen.

    Angedacht ist, dass von jeder Ebene Expert:innnen teilnehmen: 

    • Mikroebene = praktisch Pflegende
    • Mesoebene = praktisch Pflegende mit Personalverantwortung, leitende Pflegepersonen
    • Makroebene = Träger-Vertreter:innen, Krankenkassenvertreter:innen
    • Metaebene = wissenschaftliche Expert:innen für CS von Pflegenden in der stationären Altenpflege.

    Die Expert:innenkonferenz ist am 15.11.2024 geplant.

    Bild eines Mannes vor einer Tafel, der etwas erklärt

    Foto: mohamed_hassan | pixabay

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    Auf der Konsensuskonferenz sollen die Ergebnisse der Expert:innenkonferenz, des öffentlichen Diskurses sowie eine erneute literaturbasierte Kontextualisierung dieser bisherigen Ergebnisse zusammengeführt werden.

    Im Fokus stehen

    • Erkenntnisse über die Implementierung möglicher Coping-Strategien oder deren förderliche Bedingungen auf Systemebene,
    • Compliance-Faktoren von Stakeholdern sowie
    • die strukturelle und systemischen Anforderungen an die Umsetzung von Coping-Strategien.

    Ziel ist, einen Konsens zu erarbeiten, also eine abschließende Sammlung von Thesen/Vorschlägen, wie Pflegende nachhaltig krisenfest bleiben können. Mit dieser Sammlung sollten sich die anwesenden Stakeholder mehrheitlich einverstanden erklären.

    Die Veranstaltung ist öffentlich und steht Interessierten offen. Sie findet im September/Oktober 2025 statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es ab November 2024 an dieser Stelle.

    Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: