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Chinesische Medizin

Hintergrund

Die Chinesische Medizin erlangt zunehmend auch im Westen Anwendung als adjuvante Therapie in vielen Bereichen der etablierten Medizin. Aufgrund einer, auf der direkten Wahrnehmung des Arztes beruhenden, individuellen Diagnose kommen Verfahren wie Phytotherapie, Akupunktur, Qi Gong und Diätetik zum Einsatz. Die medizintheoretischen Konzepte der Chinesischen Medizin zur Krankheitsentstehung, Diagnostik und Therapie unterscheiden sich jedoch deutlich von der Sichtweise der westlich geprägten Biomedizin.
Gerade die individualisierten Therapieansätze und die Verschränkung von Emotion und Organsystem in der Chinesischen Medizin sind im Sinne des Perspektivenpluralismus eine große Chance, das diagnostische und therapeutische Spektrum der konventionellen Medizin im Sinne einer Integrativen Medizin zu erweitern.

Ziele

(1) Aufbau einer Forschungsstruktur im Rahmen des Fachbereiches Chinesische Medizin zur Ermöglichung klinischer Studien, (2) die theoretische Aufarbeitung der konzeptionellen Hintergründe der Chinesischen Medizin (insbes. Diagnosestellung und Syndrombeschreibung) sowie deren Implikationen für die Versorgungsforschung, (3) Design und Durchführung interventioneller Studien zur Verwendung komplexer therapeutischer Konzepte der Chinesischen Medizin bei umschriebenen Erkrankungsbildern (insbesondere Fertilitätsstörungen.

Leitung

Dr. med. Stefan Kirchhoff (FB Chinesische Medizin) und Prof. Dr. med. Arndt Büssing (GKLS)

Eingebundene Personen / Institutionen

intern: PD Dr. med. Stefan Dieterle (ReproMed), Dr. med. Francisco Sulistyo (HumMed), Jingdong Li (TCM Düsseldorf)

extern: Tongji Medical College, Huazhong University of Science and Technology, Wuhan (China)

Wichtige Publikationen

  1. Büssing A, Kirchhoff S: Chinesische Medizin in der Krebsbehandlung – Akupunktur, Moxibustion und Heilkräuter. Der Onkologe 2009; 15(6): 604-608  
  2. Büssing A, Hübner J: Asiatische Heilpilze. Der Onkologe 2009; 15(5): 519-525
  3. Kirchhoff S: Chinesische Medizin als Bestandteil einer integrativen Onkologie. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2008; 40(2): 56-60
  4. Kirchhoff S: TCM oder Kampo?, Forsch Komplementmed 2008; 15:165-169
  5. Büssing A: Pharmakologische Hinweise zur Anwendung von Ganoderma lucidum bei Tumorerkrankungen. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2008; 40(2): 62-65
  6. Dieterle S, Ying G, Hatzmann W, Neuer A: Effect of acupuncture on the outcome of in vitro fertilization and intracytoplasmic sperm injection: a randomized, prospective, controlled clinical study. Fertil Steril. 2006; 85(5):1347-1351.
  7. Hosbach I, Kirchhoff S: Geschichte der Chinesischen Manuellen Therapie Tuina, Zeitschrift für TCM 2007, Art. Nr. 2070101, S. 3-12
  8. Kirchhoff S: Welches Menschenbild bestimmt das ärztliche Handeln in der Chinesischen Medizin? In Girke M, Hoppe JD, Matthiessen PF, Willich SN (Hrsg.): Menschenbild und Medizin. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2006
  9. Kirchhoff S: Chinesische Diätetik. In Bäcker M, Hammes M (Hrsg): Akupunktur in der Schmerztherapie. Elsevier GmbH München 2005

 

Aktuelle Projekte

  1. Erstellung von Übersichtsarbeiten zu den Behandlungsmöglichkeiten der Chinesische Medizin in der Onkologie – Zusammenarbeit zwischen GKLS und FB CM
  2. Erstellung von Übersichtsarbeiten zu den Behandlungsmöglichkeiten mit asiatischen Heilpilze in der Behandlung von Tumorpatienten – Zusammenarbeit zwischen GKLS, FB CM und Arbeitskreis Komplementäre Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft

Zusätzliche Information

Contact

Univ.-Prof. Dr. Arndt Büssing
Phone: 02330-623246

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