Awareness first
Wie wir Forschungsdatenmanagement (FDM) an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) sichtbar machen, damit Forschungsdaten überhaupt gemanagt werden.
Worum es in diesem Beitrag geht:
- wie der universitätsweite Tag der Forschung zur Sichtbarkeit von Forschungsdatenmanagement beiträgt,
- warum Awareness im Forschungsdatenmanagement zentral ist und
- wie disziplinübergreifende Informationen Forschende im Alltag unterstützen.
Universitätsweiter Tag der Forschung
Im September 2026 wird es wieder einen universitätsweiten Tag der Forschung geben – wie bereits im vergangenen Herbst. Damals war die UW/H-Service- und Kontaktstelle mit einem Infostand zum Forschungsdatenmanagement vertreten.
Ziel war es, Awareness für das FDM zu schaffen und den Kulturwandel hin zu Open Science zu thematisieren. Der Infostand brachte das Thema dorthin, wo Forschung lebt: mitten in den Campusalltag. Er schuf Aufmerksamkeit und konnte Hemmschwellen senken.
Viele Fragen rund um Forschungsdaten entstehen erst im direkten Austausch: Wie sichere ich meine Daten zuverlässig? Welche Vorgaben gelten bei personenbezogenen Informationen? Und welche Tools erleichtern Dokumentation und Versionierung?
Awareness im Forschungsdatenmanagement
Awareness im Forschungsdatenmanagement bedeutet, dass Forscher:innen, Studierende und Lehrstühle sowie andere ein klares Verständnis dafür entwickeln, weshalb ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit Forschungsdaten unverzichtbar ist und welche konkreten Praktiken damit verbunden sind. Es geht dabei nicht um reines Wissen, sondern um Sensibilisierung und die Bereitschaft, entsprechend zu handeln.
Das gute Bewusstsein für Forschungsdatenmanagement entsteht durch eine Kombination aus kultureller Veränderung, klarer Kommunikation und praktischer Unterstützung. Viele Forscher:innen wissen zwar grundsätzlich, dass FDM eine Rolle spielt, aber oft fehlt ihnen das Verständnis dafür, welchen konkreten Nutzen es im Arbeitsalltag bringt. Genau hier setzt die wirkungsvolle Sensibilisierungsarbeit an. Wir machen sichtbar, warum FDM relevant ist und wie es die Forschung tatsächlich erleichtert.
Disziplinübergreifende Informationen zum Forschungsdatenmanagement
Ein Infostand schafft genau dafür den passenden Rahmen. Er lädt zu spontanen Fragen ein, ermöglicht kurze, verständliche Erklärungen und bietet praktische Tipps für den Forschungsalltag. Der Infostand war gut vor dem Veranstaltungssaal im Holzgebäude untergebracht. Er machte bereits aus der Entfernung klar, worum es geht. Das konnte durch die gut sichtbare Beschriftung „Forschungsdatenmanagement“ erfolgen.
In diesem Jahr ist ein Roll‑up geplant, welches die zentralen Botschaften transportieren:
- „Daten sichern – Forschung sichern“
- „Gute Dokumentation spart Zeit“
- „FDM: Von der Idee bis zur Publikation“
Ein Stand, der nämlich zugänglich wirkt, senkt die Hemmschwelle, einfach mal stehenzubleiben, so wie beim universitätsweiten Tag der Forschung 2025. Gedankt sei den Besucher:innen am “Stand Forschungsdatenmanagement” im letzten Jahr. Die Freude auf den nächsten Tag der Forschung ist groß!
Kontakt zum Forschungsdatenmanagement

Annette Strauch-Davey, M. A.
Wissenschaftliche Beauftragte mit Lehraufgaben
Fakultät für Gesundheit | Forschungsdatenmanagement
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58455 Witten