Digitalisierung in der ambulanten Versorgung: Strategie und digitale Reife brauchen freche Früchtchen

Unter dem Motto „Starke Strukturen, smarte Lösungen: Digitalisierung in der ambulanten Versorgung“ fand am 20. Mai 2026 die Veranstaltung des Zi in Berlin statt. Gemeinsam haben wir auf den Status quo der Digitalisierung in der ambulanten Versorgung geblickt. Versorgende berichteten über ihren Weg hin zu einer digital unterstützten Administration und Versorgung. 

Mit dem Slogan „Digitale Reife in der ambulanten Versorgung – Eine missverständliche Geschichte über freche Früchte, den Faktor Mensch und Technik“ gab es meinerseits, gemeinsam mit der KVWL, einen Impuls. 

Warum?

Als Lehrstuhl forschen wir unter thematischer Leitung von Timo Neunaber zu den Möglichkeiten der Messung von digitaler Reife in der ambulanten Versorgung. Digitale Transformation bedeutet einen Veränderungsprozess in der Versorgungseinrichtung zu starten. Es gilt also von einem IST-Zustand in Richtung eines SOLL-Zustands zu steuern. Ergo – ich muss wissen wo ich stehe und am Ende auch, ob mein Ergebnis wirklich zu einer Veränderung geführt hat. Es braucht ein Messinstrument – ein digitales Reifegradmodell. 

Schaut euch gerne das Video an: 

https://www.youtube.com/live/RyjQqYfmt6I?si=MKXfVHwzis3bcdkA&t=12094 

 

Begleitende Veröffentlichungen sind u. a.:

  • Wie digital ist meine Praxis? Einstellungen von Hausärztinnen und Hausärzten gegenüber Reifegradmessungen – eine Online-Umfrage. 

      https://doi.org/10.1016/j.zefq.2025.11.003

  • Development and Validation of a Questionnaire to Measure Digital Maturity of General Practitioner Practices: Web-Based Cross-Sectional Survey Study. 

      https://doi.org/10.2196/81416

  • Dimensions and Subcategories of Digital Maturity in General Practice: Qualitative Study. 

      https://doi.org/10.2196/57786