WittenLab. Medienlabor: Eröffnung und Ausstellung

Am Donnerstag, 30. Juli, lädt das WittenLab. Medienlabor zur Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten in U.003 im Holzgebäude mit anschließender Kunstausstellung ein.
Was ist das WittenLab. Medienlabor?
Das WittenLab. Medienlabor bietet die technische Infrastruktur für mediengestützte Lehre, Forschung und künstlerische Projektarbeit im Studium fundamentale. Es wird vom Lehrstuhl für Digitale Künste und Kulturvermittlung betreut.
Das Programm
Die Eröffnung beginnt um 17 Uhr mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Renate Buschmann, die das an ihrem Lehrstuhl angesiedelte WittenLab. Medienlabor vorstellen wird. Es folgen Grußworte von Alissa Krusch (Kulturforum Witten) zum Fellowship-Programm „No End to the Road“, das Kunstschaffende aus NRW ein Jahr lang unterstützt, um in Witten zu arbeiten und digitalisierungsbezogene Projekte umzusetzen. Die aktuellen Fellows sind Nicolas Berge, Lenia Friedrich, Meret König, Lennart Miketta, Lex Rütten und Darius Tödtmann.
Eine Auswahl ihrer medienbezogenen Arbeiten, die in der Kooperation zwischen der Universität und ihrem Jahrgang des Fellowship-Programm „No End to the Road“ vom Kulturforum Witten entstanden sind, wird auf den neuen Geräten des WittenLab. Medienlabors gezeigt. Die Einführung in die Ausstellung wird Dr. Regine Ehleiter, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Digitale Künste und Kulturvermittlung, übernehmen.
Die Ausstellung
Die Ausstellung trägt den Titel „Ideal Habitat“ und widmet sich der Frage nach den Bedingungen digitalen Arbeitens im Angesicht multipler Krisen und Transformationen der Gegenwart. Welche Umgebung, welche Räumlichkeiten und welche Ausstattung benötigt die digitale Lehre im Studium fundamentale, um Studierende auf eine sich rasant verändernde, digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten? Auch für das Fellowship selbst stellt sich die Frage nach dem idealen Umfeld und den Voraussetzungen, die es den Kunstschaffenden ermöglichen, ihre künstlerische Arbeit im Austausch mit der Wittener Kulturszene und Wissenschaftler:innen der Universität Witten/Herdecke produktiv weiterzuentwickeln.
Des Weiteren verweist vor allem der in der Biologie eingesetzte Begriff des Habitats, der auf einen bestimmten Aufenthaltsbereich oder Lebensraum Bezug nimmt, auf Fragen des Miteinanders in einer Zeit planetarer Krisen und des drohenden ökologischen Kollapses. Die künstlerischen Arbeiten der Fellows laden dazu ein, ungewohnte Perspektiven einzunehmen und über intergenerationale Allianzen sowie neue Formen des Zusammenlebens zu reflektieren, die nicht länger allein die Bedürfnisse des Menschen in den Fokus stellen.
Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Renate Buschmann und Dr. Regine Ehleiter organisiert. Sie ist öffentlich und kostenfrei; alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Weiterführende Informationen
Das WittenLab. Medienlabor steht ab dem Wintersemester 2026/27 den Beschäftigten des WittenLab sowie internen und externen Dozierenden des Studium fundamentale zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich online.
Das Fellowship-Programm „No End to the Road“ wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Kooperationspartner ist das Cologne Game Lab.