Forschung zu Spiritualität und Coping

Spiritualität als Ressource:

Transdisziplinäre Erforschung der komplexen Zusammenhänge, die zu Krankheitsverarbeitung und Gesundung beitragen, insbesondere zu der jeweils eigenen Spiritualität und Sinnfindung. Da sich die Konzeptionalisierungen und inhaltlichen Bedeutungen des multidimensionalen Konstruktes Spiritualität je nach kulturellem Kontext deutlich voneinander unterscheiden, wurden spezifische Fragebogeninstrumente zur Messung dieser entwickelt und zur Verfügung gestellt. Insbesondere das Forschungsthema der spirituellen Bedürfnisse sowie der Geistlichen Trockenheit als spezifische Form einer spirituellen Krise stellt einen inhaltlichen Schwerpunkt dar.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Aufbaustudiengang KunstTherapie, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), Studiengang Theatertherapie und der Professur Lebensqualität, Spiritualität und Coping der Universität Witten/Herdecke möchten wir eine anonyme Befragung durchführen. Hierbei geht es um die Bedeutung der Spiritualität in ihrer Vielschichtigkeit im Kontext Künstlerischer Therapien.

https://www.hfbk-dresden.de/aktuelles/details/kuenstlerische-therapien-und-spiritualitaet/
 
Dieses Thema wird und wurde in den verschiedenen Künstlerischen Therapieformen in vielzähligen Publikationen angesprochen oder gar erörtert. Meist steht es in direkter Verbindung zu schöpferischen Aktionen und des künstlerischen Prozesses. Jedoch gibt es kaum empirische Forschung u diesem Thema.
Wir möchten mit unserem Projekt daher dieses Themengebiet gezielt aufgreifen und zudem eine Tagung zur Präsentation und Diskussion der Projektergebnisse durchführen. Diese wird 2022 in Dresden stattfinden.

Aktuelle Projekte

Wahrgenommene Veränderungen infolge der Corona-Pandemie

  • Veränderte Einstellungen und Reaktionen von Tumorpatienten (Arndt Büssing & Jens Büntzel)
  • Veränderte Einstellungen und Reaktionen in unterschiedlichen Personengruppen (Arndt Büssing & Thomas Dienberg)

Spirituelle Bedürfnisse

  • Bei Krebspatienten (Koop. DKG)
  • Bei Flüchtlingen (Koop. Univ. Eichstätt)
  • kranke Jugendliche (Koop. UK Münster)

Spiritual Care Kompetenzen

  • Krankenhaus-Mitarbeiter (Koop. TU München)
  • Kursevaluation Evaluation Spiritual Care Kurs (Koop. DGPM, Diakonie, Caritas)

Geistliche Trockenheit

  • Qualitative Interview mit Ordens-Christen  (Koop. IUNCTUS)
  • Surveys: Ordenschristen, Ehrenamtlich Tätige, 7DA, Yoga-Übende u.a.
  • Stationär behandelte depressive Personen

Ehrfurcht / Dankbarkeit

  • Surveys: junge Erwachsene, Ordenschristen, Yoga-Übende u.a.
  • Auslöser und Empfindungen (qualitative Analysen)

Ehrenamtliches Engagement für andere

  • Motive des Helfens und Mitgefühl bei verschiedenen Gruppierungen

Abgeschlossene Projekte

  • Spirituelle Bedürfnisse in unterschiedlichen Personengruppen (chron. Kranke, Altenheim, junge Mütter, Soldaten)
     
  • Spiritualität bei Personen mit Down-Syndrom
     
  • Spiritualität als Ressource bei Seelsorgenden (Deutsche Seelsorgestudie
     
  • Spiritualität als Ressource bei jungen Erwachsenen
     
Ansprechpartner
Univ.-Prof. Dr. Arndt Büssing
Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr.
Arndt Büssing

Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin)
Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin

Tel.: +49 (0)2330 / 62 3246

E-Mail: Arndt.Buessing@uni-wh.de

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