Methoden

    Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter geworden und mit dem Computer für die Hosentasche gewinnt Digitalisierung eine immer größere Bedeutung. Im Rahmen des ‘Ecological Momentary Assessment‘ was so viel wir natürliche, zeitnahe Datenerfassung bedeutet, werden Apps für Forschung immer bedeutsamer, vor allem in der Versorgungsforschung. Interessant sind sie auch, da sie Sensoren und eigene Rechenkapazität besitzen. Hier muss man grundsätzlich zwischen Apps als mobile Webseite und den eigenständigen, grundsätzlich cloud-unabhängigen Anwendungen unterscheiden.

    Ein Gesunder Umgang mit der Digitalisierung ist unser Herzensanliegen.

     

    Aktuelle Projekte:

    FieberApp Registerstudie

    MedienFasten

     

    Abgeschlossene Projekte:

    Seltian-Studie

     

    Ansprechpartner für diesen Methodenschwerpunkt

    Prof. Dr. med. Ekkehart Jenetzky

    Prof. Dr. med. David Martin

     

    Forschungsergebnisse

    Ekkehart Jenetzky bei ORCID

    Ekkehart Jenetzky bei researchgate

    Register ermöglichen die Beobachtung seltener Ereignisse im realen Versorgungsgeschehen. In Ergänzung zu den klassischen klinischen Studien gewinnen sie eine immer größere Bedeutung in der Forschung.

    Es liegt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Nutzung von Registern vor, insbesondere für seltene Fehlbildungen (Darm, Blase, Speiseröhre). Aktuell wird eines der sechs modellhaften Register des BMBF begleitet (FieberApp Register) und das Anorexie-Register der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsmedizin Mainz betreut. Im Rahmen der Epidemie wurde in Zusammenarbeit mit dem BVKJ e.V.  eine ambulante pädiatrische Registrierung für COVID-19 etabliert.

     

    Aktuelle Projekte:

    FieberApp Registerstudie

    Co-Ki Register

    Fehlbildungsregister

    Fehlbildungsregister international

    Ösophagus-Atresie Register

    Anorexie-Register

     

    Ansprechpartner für diesen Methodenschwerpunkt

    Prof. Dr. med. Ekkehart Jenetzky

     

    Forschungsergebnisse

    Ekkehart Jenetzky bei ORCID

    Ekkehart Jenetzky bei researchgate

    Die qualitativen Forschungsmethoden der geisteswissenschaftlichen Fächer adressieren das Anliegen des Verstehens, um die Fähigkeit und Möglichkeit, soziale, implizite und explizite Gesetzmäßigkeiten erfassen und wahrnehmbar machen zu können. Dabei wird Goethes "zarte Empirie" zum wichtigen erkenntnistheoretischen Instrument. Die Forschungsgegenstände sollen nicht manipuliert, sondern aus sich selbst heraus verstanden werden (Heusser 2000; Neubauer 2008; Pleštil & Schad 2008). In einer integrativen Medizin sind sie selbstverständlicher Bestandteil der Möglichkeit, die Wirkmechanismen der Akteure – unabhängig ob es sich um Patienten, Nutzer oder  Anwender therapeutischer Interventionen handelt – und ihr intrinsisches Wissen ins Bewusstsein heben und entsprechende Gesetzmäßigkeiten wahr nehmen zu können.

     

    Zugehörige Projekte

    Inhaltsanalyse

    Biographieforschung

    • Epilepsie (mit Dr. Rosa Michaelis)

    Grounded Theory

    • Kompetenzen von Patientenvertreter (in Kooperation mit Prof. Dr. Stephanie Stock, Uni Köln)

    Phänomenologie

    • Methodenpaper (mit Dr. Mathias Bertram)
    • Eurythmie zur Stressbewältigung (Kooperation mit Georg Seifert, Mathias Bertram)

    Körperschemata-Analysen

    • Dysmenorrhoe (Kooperation mit Dr. Jan Vagedes, ARCIM- Institut)
    • Schulterschmerzen (Kooperation mit Prof. Dr Holger Cramer, Dr. Romy Lauche, Dr. Heidi Haller, Kliniken Essen Mitte) 
    • Wirkungen der Misteltherapie (Prof. Dr. Stephan Baumgartner)  

    Introspektion

    • Forschung aus der First person perspective: Type 1 Diabetes (mit Dr. Rosa Michaelis, Peter Matthiessen)

    Meta-ethnographische Arbeiten

    • Individualisierte Medizin aus Patientenperspektive (mit Prof. Dr. Peter Heusser)

     

    Ansprechpartner für diesen Methodenschwerpunkt

    Dr. phil. Bettina Berger

     

    Forschungsergebnisse

    Bettina Berger bei ORCID

    Qualitative Forschung bei researchgate

    Für bestimmte Forschungsfragen werden standardisierte Fragebogeninstrumente verwendet, die spezifische Eigenschaften, Einstellungen oder Verhaltensweisen messbar machen. Sie dienen der Dokumentation des eigenen Tuns, der Beobachtung des Gegenübers, der Quantifizierung von bestimmten Eigenschaft oder der Differenzierung verschiedener Qualitäten in spezifischen Personengruppen. Diese Instrumente erfassen zumeist die subjektive Sicht der Befragten; diese subjektive Perspektive spiegelt die jeweilige Lebenssituation mit deren spezifischen Erlebnis- und Bewertungsinhalten wider. Hierbei steht das Erleben und Verhalten verschiedener Gruppen von Individuen im Vordergrund, das standardisiert erfasst und „verrechnet“ werden soll.

    Für manche Themenbereiche oder Fragestellungen liegen jedoch keine geeigneten Messinstrumente vor - oder aber bestimmte Aspekte von Bedeutung wurden bisher nicht angemessen operationalisiert. Um dem zu begegnen, wurden am Lehrstuhl verschiedene Instrumente neu entwickelt und zur Anwendung gebracht. Viele von diesen haben sich in der Forschung etabliert und finden in internationalen Studien Anwendung. 

     

    Zugehörige Projekte

    Die entwickelten Instrumente für den Bereich Lebensqualität, Spiritualität und Coping sind mit entsprechenden data sheets hier hinterlegt und stehen der Forschung nach Rücksprache zur Verfügung: https://spneeds.uni-wh.de/

     

    Ansprechpartner für diesen Methodenschwerpunkt

    Prof. Dr. Arndt Büssing

     

    Forschungsergebnisse

    Arndt Büssing bei ORCID

    Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: