Humanitäre Hilfe für die Ukraine: Uni Witten/Herdecke sammelt Spenden
Um die medizinische Versorgung in der Ukraine zu verbessern und Initiativen mit Hilfsgeldern zu unterstützen, sammelt die UW/H Spenden und stellt Infrastruktur für die Abwicklung bereit.
Der Ukraine-Krieg hinterlässt in Deutschland bei vielen Menschen ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Doch immer mehr Privatpersonen und Initiativen engagieren sich für die vom Krieg betroffene Menschen und tragen dazu bei, dass sie medizinische Versorgung erhalten.
Auch an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) wurden Kräfte mobilisiert. Die studentische Initiative United Students for Ukraine koordiniert Sach- und Geldspenden. Sie ruft alle Privatpersonen sowie medizinische Einrichtungen wie Praxen, Kliniken und Apotheken dazu auf, Materialien wie Insulin, Verbandsmaterial, Jod oder Infusionslösungen an die Universität zu spenden. In dafür vorgesehenen Räumlichkeiten am Hauptcampus wird das Material gelagert, verpackt und in Kooperation mit Hilfsorganisationen direkt in die Ukraine transportiert.
„Die Menschen in der Ukraine brauchen jetzt unsere Hilfe und Solidarität. Besonders die medizinische Versorgung in den Angriffsgebieten ist recht prekär. Als Studierende der unterschiedlichen Fachbereiche möchten wir unseren Beitrag leisten, die medizinische Versorgung in dem Krisengebiet zu verbessern. Jeder kann sich durch eine Spende daran beteiligen“, sagt Carlotta Süring, Gründungsmitglied von United Students for Ukraine und Fachschaftsvorsitzende der Fachschaft für Pflegewissenschaft und Humanmedizin an der UW/H.
Zudem bittet die Initiative um Geldspenden. Damit sollen weitere Materialen für die Versorgung, Medikamente oder die Hilfsangebote für Geflüchtete, die aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland kommen, finanziert werden.
„Es wäre großartig, wenn weitere Partnerschaften in der Region entstehen“
„Medizinischen Einrichtungen der UW/H unterstützen bereits Menschen in der Ukraine oder haben sich jetzt der studentischen Initiative United Students for Ukraine angeschlossen. Es wäre großartig, wenn weitere Partnerschaften in der Region entstehen, die sich dem Hilfsprojekt an der Universität anschließen“, betont Jan Peter Nonnenkamp, Kanzler der UW/H.
Die Wittener Apotheke im Real geht bereits mit gutem Beispiel voran: Dort können Kund:innen Verbandskästen zum Einkaufspreis (inkl. MwSt.) sowie weitere Medikamente und Materialien kaufen. Die Apotheke übernimmt den Transport der Spenden zur UW/H. Interessierte finden die Apotheke im Wittener Real: Annenstraße 133, 58453 Witten
Auch abseits der Spendenaktion setzt die Universität den Ukraine-Krieg aktuell in den Mittelpunkt: Informationsvorträge, wissenschaftliche Einordnungen durch Konfliktforscher:innen oder Vernetzungsangebote werden aktuell organisiert.
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