Prof. Renate Buschmann ist Mitorganisatorin der Konferenz „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ (Münster 4.-6. März 2026)
Digitale Technologien bieten kulturellen Institutionen und Akteur:innen neue Perspektiven für den Umgang mit ihren Sammlungen und eröffnen innovative Zugänge für die Beteiligung der Öffentlichkeit.
Renate Buschmann, Inhaberin des Lehrstuhls „Digitale Künste und Kulturvermittlung“ am WittenLab, ist Mitglied der interdisziplinären Kollegforschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“ an der Universität Münster. Zusammen mit den dortigen Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Ursula Frohne und Josina Dehn hat sie die internationale Konferenz „Digital Curating: Ethics of Access and Sustainability“ konzipiert, die sich mit dem Einfluss digitaler Technologien auf kuratorische Praktiken und den daraus entstehenden ethischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt. Expertinnen und Experten aus Museen, Universitäten und kulturellen Institutionen diskutieren, wie die digitale Transformation den Zugang zu kulturellem Erbe erweitert, bestehende Hierarchien hinterfragt und neue Formen partizipativer Wissensproduktion ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Authentizität, Repräsentation und Verantwortung im Umgang mit digitalen Artefakten, Reproduktionen und virtuellen Räumen. Ebenso werden die Möglichkeiten und Risiken von Künstlicher Intelligenz für kuratorische Prozesse sowie die ökologischen Auswirkungen digitaler Infrastrukturen thematisiert. Ziel der Konferenz ist es, Perspektiven auf eine nachhaltige und gerechte Gestaltung kulturellen Zugangs im digitalen Zeitalter zu eröffnen sowie die ästhetischen, ethischen und ökologischen Dimensionen einer global vernetzten Kulturpraxis zusammenzuführen.
Zum Programm und zur Anmeldung siehe
https://www.uni-muenster.de/KFG-Zugang/veranstaltungen/digitalcurating.html