Spiegel, Handelsblatt & Co.: [tra:ce] Experte Max Matthey warnt vor riskantem Regenwald-Fonds

Max Matthey steht steht vor einem Cafe Hintergrund und guckt in die Kamera

Die 30. UN-Klimakonferenz in Belém ist Geschichte, und mit ihr wurde Anfang November die mit großen Erwartungen versehene „Tropical Forests Forever Facility" (TFFF) offiziell gelauncht. Doch die erhofften $125 Milliarden für die Fonds zum Schutz des Regenwaldes blieben aus: Nur rund $6,7 Milliarden wurden zugesagt.

Bereits im Vorfeld hatte Max Alexander Matthey, [tra:ce] Mitglied und Doktorand an der UWH, mit seiner fundierten Kritik am TFFF-Modell für Aufsehen gesorgt. In führenden deutschen Medien wie dem Spiegel und dem Handelsblatt, aber auch in der Financial Times und dem Wall Street Journal warnte er vor den strukturellen Risiken: Die versprochenen Renditen könnten durch volatile Märkte gefährdet werden, was letztlich zu erheblichen finanziellen Belastungen für Steuerzahler:innen führen könnte.

„Die Erfolgsaussichten des Fonds seien extrem konjunkturanfällig. So könnte ein großer Marktcrash den Wert des Fonds dezimieren", zitiert ihn der Spiegel. Matthey kritisiert, dass das TFFF-Modell Risiken auf öffentliche Haushalte abwälzt, statt stabile, ergebnisbasierte Finanzierungslösungen zu entwickeln. Seine Expertise teilte er auch im R21-Klimapodcast und in Table.Briefings, wo er den Fonds als „Hochrisikowette mit Steuergeldern" bezeichnete.

Die nun vorliegenden Ergebnisse der COP30 scheinen seine Bedenken zu bestätigen: Die enttäuschend geringe Finanzierungszusage lässt Zweifel an der Tragfähigkeit des Modells aufkommen.