GePa
Gemeinsam mit Patient:innen forschen und lehren
Projektübersicht
Die Beteiligung von Patient:innen in Forschung und Lehre gewinnt im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Das Projekt „Gemeinsam mit Patient:innen forschen und lehren“ (GePa) möchte erforschen, wie Patient:innen aktiv in wissenschaftliche und didaktische Prozesse eingebunden werden können. Als Expert:innen ihrer eigenen Erkrankung bringen sie wertvolle Perspektiven ein, die zu einer patient:innenorientierten und praxisnahen Ausrichtung beitragen.
Im Rahmen des Projekts wurde in der Laufzeit 2024-2025 ein Netzwerk aufgebaut, in dem Patient:innen gemeinsam mit Wissenschaftler:innen und Lehrenden an der Gestaltung von Forschungs- und Lehrformaten mitwirken können. Grundlage bildeten qualitative Interviews sowie ein partizipativer Entwicklungsprozess mit Workshops und Qualifizierungsangeboten.
Bei GePa handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Lehrstuhls für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen mit dem Lehrstuhl für Versorgungsforschung an der Universität Witten/Herdecke.

Weitere Informationen
Neuigkeiten aus dem Projekt
Am 17. Dezember 2025 fand das bisher letzte Netzwerktreffen statt – erneut in hybrider Form. Die Möglichkeit, sowohl vor Ort als auch digital teilzunehmen, hat sich als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zusammenarbeit etabliert.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr großes Engagement und die Offenheit im gemeinsamen Prozess!
Am Ende des Treffens wurde deutlich: Das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit ist ungebrochen. Sowohl die beteiligten Patient:innen als auch der Lehrstuhl für Versorgungsforschung und der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen möchten den eingeschlagenen Weg fortsetzen.
Sichtweise von Patient:innen einbeziehen
Ohne Patient:innen sind medizinische Forschung und Lehre undenkbar, denn die Forschung und Lehre im Gesundheitsbereich haben im Wesentlichen zum Ziel, die Gesundheit von Patient:innen und die entsprechenden Versorgungsstrukturen zu verbessern. Die persönliche Erfahrung von Patient:innen im Gesundheitswesen und die Erfahrung vom Leben mit einer Erkrankung werden dabei häufig übersehen, obwohl sie wichtige Impulse für die Forschung und eine wertvolle Lernerfahrung für zukünftige Ärzt:innen sein können.
Im GePa-Projekt geht es uns darum, die Sichtweise von Patient:innen viel direkter in die Lehre und die medizinische Forschung einzubringen. Damit soll erreicht werden, dass nicht nur „über“ Patient:innen gelehrt und geforscht wird, sondern diese durch die aktive Einbeziehung auch konkreten Einfluss auf Themen, Inhalte und Durchführung von Lehre und Forschung nehmen können.
Gemeinsam forschen
Hinter dem Projekt stehen zwei Lehrstühle an der Universität Witten/Herdecke: Der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen (IAP) von Prof. Dr. Claudia Kiessling mit dem Schwerpunkt Arzt-Patienten-Kommunikation sowie der Lehrstuhl für Versorgungsforschung von Prof. Dr. Patrick Brzoska mit patient:innenrelevanten Forschungsthemen in der Gesundheitsversorgung.
Echte Beteiligung
Im Projekt „Gemeinsam mit Patient:innen forschen und lehren“ wurde erfolgreich ein Netzwerk aufgebaut, das die Beteiligung von Patient:innen auf Augenhöhe ermöglicht. Aufbauend auf diesen Erfahrungen möchten wir das Netzwerk weiterentwickeln und langfristig stärken. Dabei stehen sowohl die Perspektiven von Patient:innen als auch von Angehörigen im Mittelpunkt.
Derzeit erfolgt die Weiterführung des Netzwerks noch ohne gesicherte Projektfinanzierung. Parallel arbeiten wir aktiv daran, geeignete Fördermöglichkeiten zu erschließen, um die Arbeit nachhaltig abzusichern.
Auch künftig laden wir interessierte Personen ein, sich aktiv in die Weiterentwicklung des Netzwerks einzubringen. In gemeinsamen Workshops und Austauschformaten werden bestehende Strukturen reflektiert, weiterentwickelt und neue Schwerpunkte gesetzt. Die Treffen finden – je nach Möglichkeit – vor Ort an der Universität Witten/Herdecke und digital statt.
Ein zentrales Ziel bleibt es, die aktive Beteiligung von Patient:innen in Forschung und Lehre weiter auszubauen. Gemeinsam erproben wir, wie Patient:innen bereits in frühen Phasen von Forschungs- und Lehrprojekten wirksam eingebunden werden können.
Der Erfahrungsschatz von Patient:innen wird weiterhin als wertvolle Ressource für Studium und Wissenschaft verstanden. Deshalb entwickeln wir gemeinsam Formate, in denen persönliche Erfahrungen reflektiert und für die Lehre nutzbar gemacht werden.
Literatur
(Exemplarischer Auszug)
Methoden partizipativer Forschung:
Duea SR, Zimmerman EB, Vaughn LM, Dias S, Harris J. A Guide to Selecting Participatory Research Methods Based on Project and Partnership Goals. J Participatory Research Methods, 2022; 3(1).
Partizipative Forschungspraxis:
Vaughn LM, Jacquez F. Participatory Research Methods – Choice Points in the Research Process. J of Participatory Research Methods, 2020; 1(1).
Überblick “Patient Engagement”:
Domecq JP, PrutskyG, Elraiyah T, Wang Z, Nabhan M, Shippee N, et al. Patient engagement in research: a systematic review. BMC Health Services Research 2014, 14:89
Neuigkeiten aus dem Projekt
Am 17. Dezember 2025 fand das bisher letzte Netzwerktreffen statt – erneut in hybrider Form. Die Möglichkeit, sowohl vor Ort als auch digital teilzunehmen, hat sich als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zusammenarbeit etabliert.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr großes Engagement und die Offenheit im gemeinsamen Prozess!
Am Ende des Treffens wurde deutlich: Das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit ist ungebrochen. Sowohl die beteiligten Patient:innen als auch der Lehrstuhl für Versorgungsforschung und der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen möchten den eingeschlagenen Weg fortsetzen.
Sichtweise von Patient:innen einbeziehen
Ohne Patient:innen sind medizinische Forschung und Lehre undenkbar, denn die Forschung und Lehre im Gesundheitsbereich haben im Wesentlichen zum Ziel, die Gesundheit von Patient:innen und die entsprechenden Versorgungsstrukturen zu verbessern. Die persönliche Erfahrung von Patient:innen im Gesundheitswesen und die Erfahrung vom Leben mit einer Erkrankung werden dabei häufig übersehen, obwohl sie wichtige Impulse für die Forschung und eine wertvolle Lernerfahrung für zukünftige Ärzt:innen sein können.
Im GePa-Projekt geht es uns darum, die Sichtweise von Patient:innen viel direkter in die Lehre und die medizinische Forschung einzubringen. Damit soll erreicht werden, dass nicht nur „über“ Patient:innen gelehrt und geforscht wird, sondern diese durch die aktive Einbeziehung auch konkreten Einfluss auf Themen, Inhalte und Durchführung von Lehre und Forschung nehmen können.
Gemeinsam forschen
Hinter dem Projekt stehen zwei Lehrstühle an der Universität Witten/Herdecke: Der Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen (IAP) von Prof. Dr. Claudia Kiessling mit dem Schwerpunkt Arzt-Patienten-Kommunikation sowie der Lehrstuhl für Versorgungsforschung von Prof. Dr. Patrick Brzoska mit patient:innenrelevanten Forschungsthemen in der Gesundheitsversorgung.
Echte Beteiligung
Im Projekt „Gemeinsam mit Patient:innen forschen und lehren“ wurde erfolgreich ein Netzwerk aufgebaut, das die Beteiligung von Patient:innen auf Augenhöhe ermöglicht. Aufbauend auf diesen Erfahrungen möchten wir das Netzwerk weiterentwickeln und langfristig stärken. Dabei stehen sowohl die Perspektiven von Patient:innen als auch von Angehörigen im Mittelpunkt.
Derzeit erfolgt die Weiterführung des Netzwerks noch ohne gesicherte Projektfinanzierung. Parallel arbeiten wir aktiv daran, geeignete Fördermöglichkeiten zu erschließen, um die Arbeit nachhaltig abzusichern.
Auch künftig laden wir interessierte Personen ein, sich aktiv in die Weiterentwicklung des Netzwerks einzubringen. In gemeinsamen Workshops und Austauschformaten werden bestehende Strukturen reflektiert, weiterentwickelt und neue Schwerpunkte gesetzt. Die Treffen finden – je nach Möglichkeit – vor Ort an der Universität Witten/Herdecke und digital statt.
Ein zentrales Ziel bleibt es, die aktive Beteiligung von Patient:innen in Forschung und Lehre weiter auszubauen. Gemeinsam erproben wir, wie Patient:innen bereits in frühen Phasen von Forschungs- und Lehrprojekten wirksam eingebunden werden können.
Der Erfahrungsschatz von Patient:innen wird weiterhin als wertvolle Ressource für Studium und Wissenschaft verstanden. Deshalb entwickeln wir gemeinsam Formate, in denen persönliche Erfahrungen reflektiert und für die Lehre nutzbar gemacht werden.
Literatur
(Exemplarischer Auszug)
Methoden partizipativer Forschung:
Duea SR, Zimmerman EB, Vaughn LM, Dias S, Harris J. A Guide to Selecting Participatory Research Methods Based on Project and Partnership Goals. J Participatory Research Methods, 2022; 3(1).
Partizipative Forschungspraxis:
Vaughn LM, Jacquez F. Participatory Research Methods – Choice Points in the Research Process. J of Participatory Research Methods, 2020; 1(1).
Überblick “Patient Engagement”:
Domecq JP, PrutskyG, Elraiyah T, Wang Z, Nabhan M, Shippee N, et al. Patient engagement in research: a systematic review. BMC Health Services Research 2014, 14:89
Wenn Sie sich als Patient:in beteiligen möchten
Wie kann ich mich einbringen?
Wenn Sie Interesse daran haben, Ihre Sichtweise und Erfahrungen als Patient:in in das Projekt einzubringen, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Das Projekt lief zwar zum Ende des Jahres 2025 aus - wir möchten aber weitermachen und arbeiten an einer Anschlussfinanzierung.
Konkret planen wir ein weiteres Treffen im Frühjahr und möchten gemeinsam überlegen, ein erstes Lehrprojekt zu starten, zum Beispiel mit einer Lehrveranstaltung für Medizinstudierende. Auf der Basis dieser Absprachen mit Ihnen und anderen Patient:innen führen wir vorbereitende Schulungen durch, die Sie auf den Einsatz vorbereiten. Bei allen Schritten ist uns wichtig, dass Sie mitentscheiden können, wie und in welchem Umfang Sie sich einbringen.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Sie sollten Erfahrungen als Patient oder als Patientin haben und die Bereitschaft mitbringen, sich an der Befragung zu beteiligen. Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn Sie sich vorstellen könnten, sich an einer Lehrveranstaltung oder einem Forschungsprojekt zu beteiligen und Ihre Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen. Der Austausch wird zum Teil über Videkonferenzen stattfinden, es wird aber auch Termine vor Ort an der Universität Witten/Herdecke geben. Für die Anreise können Fahrtkosten im Rahmen der gesestzlichen Vorgaben erstattet werden. Zudem können wir eine Aufwandsentschädigung i. H. v. 20,00 € pro Stunde zahlen.
Wichtig zu wissen: Sie können natürlich zu jedem Zeitpunkt aus dem Projekt aussteigen, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen.
Wie nehme ich Kontakt auf?
Schreiben Sie uns gerne eine kurze E-Mail an Stefan.Palmowski@uni-wh.de
Erste Informationen erhalten Sie auch telefonisch im Lehrstuhlsekretariat bei Nicole Katies unter der Nummer 02302 926-761. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück. In einem ersten Vorgespräch klären wir die Möglichkeit einer Mitwirkung und besprechen die nächsten Schritte. Darüber hinaus erhalten Sie je nach Umfang der Beteiligung noch Informationen zu den Interviews und zum Netzwerk, zusammen mit einer Teilnahme- und Datenschutzerklärung.

Beim Ideenworkshop konnte man sich dem Thema: "Was ist denn überhaupt Forschung?" nähern.

Beim Kick-Off mit dabei: Patient:innenvertretung, Patient:innen und das Projektteam. Im Bild (v. l.): Prof. Dr. PH Patrick Brzoska, Stefan Palmowski (UW/H), Günter Breitenberger (Selbsthilfe Organtransplantierter NRW), Prof. Dr. Claudia Kiessling, Bern Hoeber (Selbsthilfeakademie NRW), Marion Hölterhoff (CIV NRW e.V.), Jan Kaßner (Koordinierungsstelle Patientenbeteiligung NRW), Anna-Lena Riegels (Selbsthilfeakademie NRW), Latife Pacolli-Tabaku (UW/H), Faowzia Möwes (Projekt „Junge Selbsthilfe“), Anke Steuer (Selbsthilfe Kontaktstelle Witten/Wetter/Herdecke) und Jule Vollmer.
Ansprechpartner

Dipl.-Pflegwiss. (FH)
Stefan Palmowski
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin) | Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58455 Witten
Raumnummer: C-2.331
