Hej Stockholm!

Ein junger Mann unterhält sich mit einem anderen Mann. Im Hintergrund ist sind ein Stehtisch und weitere Menschen.

„Ich wollte unbedingt ins Ausland und in einem internationalen Umfeld lernen“, sagt der 23-Jährige Amir Rahimi. Dass es Stockholm wird, war das Ergebnis einer langen Entscheidungsphase. Neben der schwedischen Eliteuniversität hatte Amir Zusagen von der Sciences Po in Paris und der Toulouse School of Economics – allesamt Top-Adressen. Für Stockholm sprach für ihn vor allem die Kombination aus exzellentem Lehrangebot, kleinen Jahrgängen von rund 50 Studierenden und die Möglichkeit, das Studium stark individuell zu gestalten. „Das erinnert mich an Witten“, sagt er, „wo ich von Anfang an sehr viel Freiheit und Eigenverantwortung hatte.“ In Stockholm schätzt er neben dem akademischen Anspruch auch das internationale Flair: „Ich lerne mit Menschen aus der ganzen Welt. Die Stadt ist dynamisch, aber gleichzeitig entspannt – perfekt, um sich voll auf das Studium zu konzentrieren.“

Vom Medizintraum zum Doppel-Bachelor

Eigentlich wollte Amir nach dem Abitur Humanmedizin studieren – sogar das Pflegepraktikum hatte er schon absolviert. Doch dann entdeckte er auf dem letzten Meter den Management-Studiengang an der UW/H und bewarb sich. „Das war eine Bauchentscheidung, die sich als Volltreffer erwiesen hat.“ 

Ein junger Mann steht vor einer großen braunen Tür und hält einen orangenen Beutel in die Kamera.

Besonders geprägt hat ihn das intensive Lehrkonzept: kleine Gruppen, persönliche Betreuung und Prüfungen, die praxisnahes Denken erfordern. Im Kurs „Management von Organisationen“ beispielsweise müssen Studierende ihr Wissen in einer 48-Stunden-Fallstudie unter Beweis stellen. „Da lernt man, unter Druck strukturiert Probleme zu lösen.“ Parallel entwickelte Amir früh ein Interesse für Volkswirtschaftslehre. Er wählte entsprechende Kurse und ging für ein Semester nach Paris, um dort den Fokus auf VWL zu legen.

Zurück an der UW/H, entschied er sich für ein zweites Bachelor-Studium in Wirtschaft, Politik und Recht (WPR). „Das war die perfekte Grundlage für den Master.“

Blick auf die Skyline von Stockholm in der Abenddämmerung. Im Vordergrund ist eine Straßenbrücke, die über einen Fluss führt.
Engagement und Einfluss

Neben dem Studium arbeitete Amir am Lehrstuhl für Banking und Finance und am Lehrstuhl für Makroökonomik und internationale Wirtschaft und war ein Jahr lang Studierendenvertreter der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft. „An der UW/H kann man wirklich Einfluss nehmen – auf die Gestaltung des Studiums, aber auch auf die Entwicklung der Fakultät. Wir hatten direkten Draht zu Professor:innen, Dekanat und Verwaltung. Das ist einzigartig.“

Mit dem Master in Schweden möchte Amir nun tiefer in empirische Forschung und quantitative Methoden einsteigen. Sein Ziel ist eine Promotion im Anschluss. „Die UW/H war für mich das Sprungbrett. Hier habe ich gelernt, Unternehmer meines Studiums zu sein und meinen eigenen Weg zu gestalten.“

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