Menschen an der UW/H – Philipp Kofler: Verantwortung wächst im Miteinander
Philipp Kofler gibt Einblicke in seine Arbeit zwischen Präklinik, Studiendaten und sehr persönlichen Begegnungen.
An unserer UW/H findet man oft Wege statt Ausreden.
Philipp KoflerStudienassistenz Abteilung für Behindertenorientierte Zahnmedizin
Wer sind Sie und was sind Ihre Tätigkeiten an der UW/H?
Mein Name ist Philipp Kofler, ich bin 28 Jahre alt und arbeite seit August 2019 an unserer UW/H. Zum einen bin ich als Verwaltungsmitarbeiter in der Präklinik des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde angestellt. Dabei unterstütze ich die ausbildenden Zahnärzt:innen administrativ in der Lehre. Konkret bedeutet das: Ich bestelle und verwalte Verbrauchsmaterialien, organisiere Leihinstrumente für Studierende und unterstütze administrativ bei der Lehrplanung.
Zum anderen arbeite ich als Studienassistent am Stiftungslehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin. Dort umfasst mein Aufgabenbereich die Vor- und Nachbereitung von Studien, vorwiegend aus dem Bereich der Versorgungsforschung. Konkret bedeutet das: Ich wirke bei der Erstellung von Ethikanträgen mit, erfasse und werte Studiendaten aus und unterstütze die administrative Planung von Tagungsbeiträgen.
Was an Ihrer Arbeit macht Ihnen besondere Freude und an welchen Projekten/Themen arbeiten Sie derzeit?
Besondere Freude bereiten mir die alltäglichen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen im Lehralltag. Es ist ein erfüllendes Gefühl, das Studium so vieler Menschen mitbegleiten zu dürfen.
Darüber hinaus begeistert mich die Arbeit an unterschiedlichen zahnmedizinischen Forschungsprojekten zur Versorgungssituation von Menschen mit Behinderungen. Dieses Forschungsfeld ist in Deutschland in dieser Form bisher einmalig. Es ist für mich ein Privileg, in diesem kleinen und speziellen Fachgebiet mitwirken zu dürfen. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass ich selbst eine körperliche Beeinträchtigung habe und mich deshalb gut in die Belange von Menschen mit Behinderungen hineinversetzen kann.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft an der UW/H und gibt es etwas, das Sie gerne ändern möchten?
Für unsere gemeinsame Zukunft an der UW/H wünsche ich mir, dass wir unsere soziale Verantwortung als Universität gegenüber der Gesellschaft auch in den aktuell herausfordernden Zeiten festigen und nachhaltig ausbauen. Für mich soll die UW/H weiterhin ein Ort des Lernens, des Fortschritts und der Begegnung sein.
Was machen Sie, wenn Sie gerade nicht an der UW/H arbeiten?
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Am Wochenende verfolge ich leidenschaftlich die Fußball-Bundesliga. Ungewöhnlich für das Ruhrgebiet schlägt mein Fußballherz für den FC Bayern München.
Was ist das Kurioseste oder Bemerkenswerteste, das Sie je an der UW/H erlebt haben?
Bemerkenswert finde ich die vielfältigen und oftmals sehr persönlichen Begegnungen – angefangen bei der herzlichen Bedienung in der Cafeteria, zum Beispiel durch Olga, über den guten kollegialen Zusammenhalt bis hin zu einer ausgeprägten Ermöglicher-Mentalität. An unserer UW/H findet man oft Wege statt Ausreden.