Queer Mental Health

Längsschnittstudie zur psychischen Gesundheit von LGBTQIA+ Personen im deutschsprachigen Raum

Projektübersicht

Mehrere internationale Meta-Analysen weisen konsistent darauf hin, dass LGBTQIA+ Personen zu den Bevölkerungsgruppen mit dem höchsten Risiko für psychische Probleme gehören (insbesondere Angststörungen, depressive Störungen, Substanzgebrauchsstörungen, Suizidalität). Gleichzeitig finden sich nur wenige Studien zur psychischen Gesundheit von queeren Menschen im deutschsprachigen Raum. Die vorhandenen Studien, auch im internationalen Kontext, fokussieren größtenteils nur die psychische Belastung und nutzen querschnittliche Designs. 

Die Queer Mental Health Studie erfasst über einen Zeitraum von drei Jahren sowohl die psychische Belastung als auch das Wohlbefinden queerer Menschen im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus werden protektive und belastende Faktoren erhoben und prädiktiv sowie longitudinal mit der psychischen Gesundheit in Verbindung gesetzt.
 

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Assoziierte Publikationen

  • Schürmann-Vengels, J., Pirke, J., Troche, S. J., Budge, S. L., Flückiger, C., & Willutzki, U. (2025). Dual-continual examination and differential prediction of well-being and distress in LGBTQIA+ populations. Journal of Counseling Psychology, 72(1), 92-102. doi.org/10.1037/cou0000769
  • Schürmann-Vengels, J., Troche, S. J., Pirke, J., Budge, S. L., Flückiger, C., & Willutzki, U. (2025). Measurement invariance and mental health disparities in distress and well-being scales between LGBTQ+ and general population samples in German-speaking countries. Measurement and Evaluation in Counseling and Development. doi.org/10.1080/07481756.2025.2550300

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