Besitzen und Teilen. Kunst sammeln als unternehmerische und gesellschaftliche Aufgabe

Person in Rückenansicht betrachtet ungerahmt gehängte Grafiken an der Wand

Besitzen und Teilen. Kunst sammeln als unternehmerische und gesellschaftliche Aufgabe. Auftakt der Gesprächsreihe mit Dr. Dirk Dobke & Vernissage der Griffelkunst-Herbstausstellung

Am 3. Dezember startet die öffentliche Gesprächsreihe „Besitzen und Teilen. Kunst sammeln als unternehmerische und gesellschaftliche Aufgabe“. Sie findet im Rahmen des gleichnamigen Seminars im Studium fundamentale statt, in dem Studierende das Kunstsammeln als kulturelle Praxis untersuchen.

Eingeladen ist Dr. Dirk Dobke, Leiter der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e. V. Seit mehr als 100 Jahren setzt sich der Verein dafür ein, das Sammeln von Kunst für alle zugänglich zu machen. Durch die Auswahl signierter Editionen zeitgenössischer Grafik, Fotografie und Objektkunst erhalten Mitglieder nicht nur direkte Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse, sondern kommen über die verbindende Kraft des Sammelns miteinander ins Gespräch. Am selben Abend wird die Herbstausstellung der Griffelkunst eröffnet.

Im Mittelpunkt steht die gesellschaftliche Funktion des Sammelns. Statt eines exklusiven „Haben-Wollens“ rückt das „Teilen-Wollen“ in den Fokus: Wie wird Engagement zum Motor für kulturelle Bildung und sozialen Dialog? Die Griffelkunst-Vereinigung zeigt beispielhaft, wie Kunstsammeln demokratisiert werden kann.

Save the Date: Am 14. Januar ist Sonja Leidemann, Vorständin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung zu Gast und spricht darüber, welche gesellschaftliche Verantwortung sammelnde Unternehmen gegenüber Künstler:innen, den Werken und der Öffentlichkeit wahrnehmen. 

Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierte geöffnet.