Forschungsdatenmanagement der UW/H auf der FDM@Campus 2026 vertreten
Die Universität Witten/Herdecke stellt auf der bundesweiter Fachtagung ihr Konzept zur Verankerung von Forschungsdatenmanagement vor.
Wie kann Forschungsdatenmanagement (FDM) so vermittelt werden, dass es Forschende von Beginn an im Forschungsalltag unterstützt? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Vortrag von Annette Strauch-Davey, wissenschaftliche Beauftragte für Forschungsdatenmanagement an der Universität Witten/Herdecke, auf der bundesweiten Tagung FDM@Campus 2026, die vom 29. September bis 1. Oktober in Göttingen stattfindet. Unter dem Titel „FDM-Awareness in den Promotionsprogrammen – Daten im Griff – von Anfang an“ stellt sie am 30. September 2026 ihren Ansatz vor, Forschungsdatenmanagement systematisch für Forscher:innen in der Lehre und für Mitarbeiter:innen in der Personalentwicklung zu verankern.
An der Universität Witten/Herdecke wird Forschungsdatenmanagement (FDM) seit November 2024 schrittweise in die Lehre, Promotionskolloquien und interne Qualifizierungsprogramme integriert.
Dabei stehen unterschiedliche Anforderungen im Mittelpunkt: Während in der Humanmedizin und Pflegewissenschaft insbesondere der Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten, ethische Rahmenbedingungen und sichere Datenräume relevant sind, liegt der Fokus in der Gesundheitsinformatik unter anderem auf technischen Standards, Interoperabilität und datengetriebenen Forschungsprozessen.
Vermittelt werden diese Inhalte über curricular verankerte Module, praxisorientierte Workshops und zielgruppenspezifische Schulungsangebote für Mitarbeitende. Behandelt werden dabei Themen wie Datenorganisation, Dokumentation, Versionierung, die FAIR-Prinzipien sowie institutionelle und rechtliche Anforderungen. So sollen Forschende und Beschäftigte bereits frühzeitig Kompetenzen für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten erwerben und gute wissenschaftliche Praxis im Forschungsalltag verankern.
Ergänzend ist das Forschungsdatenmanagement auch in der Personalentwicklung verankert. Mitarbeitende werden dort systematisch zu den rechtlichen, organisatorischen und technischen Anforderungen im Umgang mit Forschungsdaten qualifiziert.
Die Teilnahme anFDM@Campus 2026unterstreicht zugleich die zunehmende Vernetzung der Universität Witten/Herdecke innerhalb der deutschen FDM-Community. Die Konferenz bringt Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen, um praxisnahe Lösungen und Erfahrungen zum Forschungsdatenmanagement auszutauschen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht die Frage, wie Forschende durch passgenaue FDM-Dienste bestmöglich unterstützt werden können.
Weitere Informationen
Allgemeine Informationen zur Konferenz FDM@Campus 2026
Direkt zum Vortrag der Universität Witten/Herdecke am 30.09.2026
Kontakt zum Forschungsdatenmanagement

Annette Strauch-Davey , M. A.
Wissenschaftliche Beauftragte mit Lehraufgaben
Fakultät für Gesundheit | Forschungsdatenmanagement
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58455 Witten