Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit

    Institut für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung (IGVF)

    Wir suchen Verstärkung!

    Aktuell schreibt das Institut für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung (IGVF) drei Stellen aus. Sie gelangen zur Ausschreibung, wenn Sie einen Listenpunkt wählen und dann auf weiter klicken.

    Das Team des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung (IGVF)
    Das Team des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung (IGVF)
    Wir stellen die Gesundheit in den Mittelpunkt und wollen helfen, „verschüttete“ Wege freizulegen.
    Wir stellen die Gesundheit in den Mittelpunkt und wollen helfen, „verschüttete“ Wege freizulegen.
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    Das Institut für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung beschäftigt sich in Lehre, Praxis und Forschung schwerpunktmäßig mit Konzepten einer ganzheitlich-integrativen und sektorenübergreifenden Versorgung. Sie stellt dabei den Menschen und seine Potenziale sowie seine vorhandenen Ressourcen auf individueller und systemischer Ebene in den Mittelpunkt. Unser Ansatz basiert unter anderem auf der Versorgungskoordination in multiprofessionellen Teams. Er schafft die Voraussetzungen für einen kontinuierlichen Versorgungspfad und schließt dabei Elemente des Case Managements, aber auch der individuellen Gesundheitsförderung ein.

    Woher wir kommen

    Die Notwendigkeit einer besseren Organisation und Integration der Gesundheitsversorgung hierzulande – wie auch im internationalen Kontext – ist bekannt. Dazu gibt es zahlreiche Konzepte, die immer fundierter und ganzheitlicher werden; auch ihre umfassende wissenschaftliche Evaluation wird immer robuster. Aufbauend auf unserer jahrzehntelangen Erfahrung und Vernetzung in nationalen wie internationalen Forschungsverbänden arbeiten wir mit daran, die theoretische Basis einer integrativen und koordinierten, teambasierten sowie multiprofessionellen Versorgung zu verbessern.

    Wohin wir wollen

    Für uns stehen Menschen mit ihrem sozialen Umfeld im Mittelpunkt. So stellen wir uns der Herausforderung, patientenorientierte und integrative Konzepte innerhalb unseres Gesundheitssystems umzusetzen. Wir zielen dabei ab auf eine bessere Primärversorgung und Gesundheitsförderung, eine Verringerung von Schnittstellenverlusten sowie eine höhere Akzeptanz und Zufriedenheit auf Seiten der Patientinnen und Patienten sowie der professionellen Akteure.

    Wie wir das tun wollen

    Wir haben uns die Etablierung ganzheitlich ausgerichteter, integrierter, primär ambulanter Einrichtungen auf die Fahne geschrieben. Als Vorbild dienen unter anderem die „Patient-Centered Medical Homes“ in den USA oder moderne medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Hochschulambulanzen mit Vorbildcharakter hierzulande. Wir wollen von anderen lernen und dabei gleichzeitig ein Innovationsmotor sein. Grundlage unserer Umsetzungsbemühungen ist die umfassende wissenschaftliche und praktische Expertise. Zudem binden wir Patientinnen und Patienten, Angehörige verschiedener Gesundheitsberufe sowie Studierende in unsere Vorhaben ein und arbeiten mit einer modernen, unterstützenden Informationstechnologie (Health-IT).

    Wir begreifen die Lehre als einen praxisnahen, theoriegeleiteten Lebensaspekt: Studierende sollen Konzepte einer Integrativen Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung kennen, verstehen und aus erster Hand erleben lernen. Das erfolgt anhand unterschiedlicher didaktischer Prinzipien und in der direkten Interaktion mit den Beteiligten vor Ort. Neben einem Verständnis für ein ganzheitliches „System“ sowie die zugrundeliegenden Konstrukte vermitteln wir so auch konkrete Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kontext einer multiprofessionellen, teambasierten und koordinierten primären ambulanten Versorgung.

    Lehrveranstaltungen
    Lehrprojekte
    Wissenschaftliche Projektarbeit im Medizinstudium

    Wir verstehen die Forschung nicht als Selbstzweck, sondern als eine grundlagen- und theoriebasierte Notwendigkeit eines anwendungsbezogenen, zielorientierten Lern- und Innovationsprozesses. Ein Nutzen der Forschung sollte erkennbar und dem System sowie seinen Akteuren zugänglich sein. Bei uns stehen die Gesundheit – und die Gesundheitsforschung – im Zentrum. Unsere wissenschaftliche Neugierde umschließt auch die Krankheits- und Versorgungsforschung sowie Analyse von Koordinations- und Integrationsprozessen. Uns treibt die Freude am Lernen, am Fortschritt und an einer potenzial- und ressourcenorientierten Gesundheitsversorgung an.

    Projekte

    Open Notes – Transparenz in der Arzt-Patienten-Kommunikation
    Die Neurobiologie der Meditation
    GAP – Glück in der Arztpraxis
    ESH-Datenbank: Experience(s) of Salience and Happiness

    Promovenden

    Wir betreuen Dissertationen (Dr. med. / Dr. rer. medic.) zu den folgenden Forschungsthemen:

    • Integrative Medizin,
    • Mind-Body-Medizin,
    • Achtsamkeit,
    • Gesundheitsförderung,
    • Glück und Zufriedenheit,
    • Open Notes,
    • patientenzentrierte Versorgung und Patientenbeteiligung.

    Die Betreuung erfolgt in enger Abstimmung. Geplant sind regelmäßig stattfindende Kolloquien, im Rahmen derer Vorgehensweisen und (Zwischen-)ergebnisse mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts diskutiert werden können.

    Haben Sie Interesse an einer Dissertation in einem unserer Forschungsbereiche? Dann senden Sie gerne eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf an igvf@uni-wh.de.

    Projekte unserer Doktoranden

    Christopher Karwetzky: Muster und Motive von Glück und Zufriedenheit im Lebensverlauf
    Christopher Karwetzky
    Christopher Karwetzky

    Was macht Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen glücklich und zufrieden? Und sind Glück und Zufriedenheit eigentlich dasselbe? Ein Leben lang?

    Die Glücksforschung versteht Glück zumeist als statisches Konstrukt, um dann im Rahmen von Studien den Einfluss verschiedenster Lebensumstände auf dieses Konstrukt empirisch zu ermitteln. Unser Projekt untersucht diese Annahme und erforscht anhand quanti- und qualitativer Methoden, inwieweit das, was wir als „ein glückliches und zufriedenes Leben“ erachten, im Lebensverlauf Änderungen unterworfen ist. Ein Schwerpunkt ist dabei die Frage, welche Auswirkungen einschneidende Schicksalsschläge (z.B. Krankheiten oder unfallbedingte Behinderungen) auf unser empfundenes Glück besitzen können. 

    Aus dem Projekt erhoffen wir uns Erkenntnisse, welche unter Umständen über die Grenzen der Glücksforschung hinausgehen und möglicherweise eine Relevanz auch für Fragen der Gesundheits- und Sozialpolitik sowie der Gesundheitsforschung im Allgemeinen besitzen.

    Teilnahme

    Die Teilnehmerbefragung fand anonym online statt und stand allen in Deutschland lebenden Menschen über 18 Jahren offen, sofern keine kognitive Einschränkung (z.B. Demenz) vorlag. Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf www.glückundzufriedenheit.de sowie auf unserer Facebook-Seite „Studie: Glück & Zufriedenheit im Lebensverlauf“.

    Wissenschaftliche Publikationen

    Wissenschaftliche Journals (Zeitschriften – peer review)
    Abstracts
    Buchbeiträge
    Bücher

    Veranstaltungen

    Ringvorlesung “Heilen Heute, Heilen Morgen”
    Salzburg Global Seminar
    Kongress "Meditation & Wissenschaft"
    Early Bird Lectures
    East meets West