Fakultät für Gesundheit

    Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik

    Die Digitalisierung ist mittlerweile zu einer wichtigen Säule der Forschung und Versorgung im Gesundheitswesen geworden. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGa) erlauben es, Apps auf Rezept zu verschreiben und die elektronische Patientenakte (ePA) ermöglicht es, Patientendaten intersektoral auszutauschen. Doch wie verändert Digitalisierung das Arbeiten im Gesundheitswesen?

    Der Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik forscht hierzu in den folgenden Bereichen:

    • Mensch-Technik-Interaktion: Konstruktion und Anwendung qualitativer sowie quantitativer Verfahren zur Messung der Akzeptanz und Verständlichkeit von Technologien. Erforschung von Konzepten zur User-orientierten Technologieeinführung und Technologienutzung.
    • Gesundheitsinfrastrukturen: Identifikation von Einsatzpotentialen neuer Technologien und Möglichkeiten zur Unterstützung intersektoraler, multidisziplinärer Versorgungsketten.
    • Künstliche Intelligenz: Erschließung von Daten und Gewinnung von Erkenntnissen durch Anwendung analytischer Verfahren auf diesen. Auseinandersetzung mit Fragestellungen hinsichtlich einer hinreichenden Sensitivität und Spezifität entwickelter Algorithmen. Identifikation von Einsatzmöglichkeiten in der Diagnostik, der Therapie sowie der Prävention.

    Der Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in Dortmund. Er unterstützt überdies die Aktivitäten der MedEcon Ruhr, einem Netzwerk mit über 150 Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft (Vertretung im Vorstand über Prof. Dr. Sven Meister).

    Links

    Der Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik bietet ein breites Lehr- und Lernangebot zur Digitalisierung im Gesundheitswesen.

    Track Digital Health
    Wissenschaftliches Arbeiten (WiA)

    Der Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik forscht in den drei Bereichen "Mensch-Technik-Interaktion", "Gesundheitsinfrastrukturen" und "Künstliche Intelligenz".Die Forschung ist interdisziplinär ausgelegt und soll Medizin, Pflege, Psychologie und Technologie zusammenbringen. Hierzu kooperiert der Lehrstuhl mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST in Dortmund. Das Fraunhofer ISST ist eine führende Einrichtung für angewandte Forschung im Bereich der Informatik. Gemeinsame Projekte ermöglichen es, Gesundheits- und Technologieexpertise zielorientiert zusammenzubringen.

    Projekte über das Fraunhofer ISST
    Projekte an der Universität Witten/Herdecke
    Weitere Kooperationen

    Sie möchten promovieren, habilitieren oder überlegen, eine Bachelor-/Masterarbeit im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen bzw. der Gesundheitsinformatik zu schreiben? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu Prof. Dr. Sven Meister auf. Er wird sich gerne mit Ihnen zusammensetzen und über potentielle Themen sprechen.

    Zu den Promotionsordnungen Dr. med. und Dr. rer. medic. sowie der Habilitationsordnung in den aktuellen Fassungen

     

    Offene Themen
    Bachelor-/Masterarbeiten
    Promotionen

    Krankenhaus digital – Moderne Medizin-IT

    Studioaufnahme „planet wissen“ © BR

    Dr. Sven Meister im Rahmen der Sendung „planet wissen“ zur Entwicklung, Realisierung und Verbreitung von Digital Health sowie Chancen für das digitale Krankenhaus. Beitrag verfügbar in der Mediathek .

     

     

    Broschüre: Digitalisierung im Krankenhaus

    Broschüre „Digitalisierung im Krankenhaus“, Foto eigene Aufnahme

    Dr. Sven Meister beschreibt gemeinsam mit Anja Burmann und Prof. Dr. Wolfgang Deiters die Herausforderungen der Digitalisierung für das System „Krankenhaus“ im folgenden Positionspapier.

    2021
    2020
    2019
    © Fraunhofer ISST/Fotograf: Sascha Kreklau

    Prof. Dr. rer. nat.
    Sven Meister

    Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin)
    Lehrstuhl für Gesundheitsinformatik
    Lehrstuhlinhaber

    Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: