Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit

    IZVF

    Das Interdisziplinäre Zentrum für Versorgungsforschung im Gesundheitswesen (IZVF) wird entsprechend seiner fachübergreifenden Ausrichtung von allen Fakultäten der Universität Witten/Herdecke getragen. Sein Ziel ist es, inhaltlich und organisatorisch die Gesundheitsversorgungsforschung zu koordinieren. Das bedeutet,

    • dass wir Kompetenzen und Aktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungsprojekte aus dem Gebiet der Gesundheitsversorgungsforschung bündeln und vernetzen, um die Zusammenarbeit untereinander zu fördern;
    • dass wir die Kultur eines interdisziplinären und interprofessionellen fachlichen Diskurses über wissenschaftliche Methoden und Forschungsdesigns in Kolloquien pflegen, in denen wir Projektplanungen diskutieren;
    • dass wir über systematische Lehrangebote, Workshops und Präsentationen von Forschungsergebnissen den Diskurs in die Universität, in die außeruniversitäre Fachöffentlichkeit und in die Gesundheitspolitik tragen.

    Das IZVF hat eine interfakultäre Struktur. In den Vorstand sind Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten und Departments der Universität Witten/Herdecke eingebunden. Gegründet wurde es am 19. Oktober 2006.

    Das IZVF ist institutionelles Mitglied des gemeinnützigen Vereins „Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung“ (DNVF).


    (in Anlehnung an u.a. Pfaff & Schrappe, 2011)

    • beschreibt und erklärt die gesundheitliche Versorgung,
    • untersucht die Effektivität und Effizienz der Versorgung in der Praxis,
    • entwickelt Konzepte,
    • implementiert und evaluiert Methoden und Maßnahmen.

    Aus diesen inhaltlichen Stichworten leiten wir folgende Grundfragestellungen und Funktionen der Gesundheitsversorgungsforschung ab:
    (Neugebauer, Pfaff, Schrappe, & Glaeske, 2008) S.84

    • Welche Kranken- und Gesundheitsversorgung ist gegeben? (Beschreibungsfunktion)
    • Welche Ursachen sind für sie verantwortlich? (Erklärungsfunktion)
    • Welche sinnvollen Versorgungskonzepte und Interventionen lassen sich auf der Grundlage versorgungswissenschaftlicher Theorien und Ergebnisse entwickeln? (Gestaltungsfunktion).
    • Welche Probleme lösen Interventionen aus? (evaluative Begleitungsfunktion).
    • Wie wirksam sind die Interventionen im Versorgungssystem unter Alltagsbedingungen?

    Speziell für postgraduierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bietet das IZVF die folgenden Möglichkeiten der Weiterqualifikation und Vernetzung:

    • IZVF-Tipper (Newsletter)
    • Kolloquien des IZVF (interprofessioneller Diskurs)
    • Einzelberatung am IZVF (u.a. zur Antragstellung sowie zu Methoden-Aspekten)
    • Methoden-Sprechstunden der Institute für Medizinische Biometrie und Epidemiologie, für Forschung in der Operativen Medizin und für Klinische Pharmakologie (am Campus Witten sowie an den klinischen Standorten Wuppertal und Köln-Merheim)
    • Sprechstunden der Abteilung Forschungsförderung der UW/H (u.a. Antragstellung, Controlling)
    Sprecher des Vorstands
    Koordinatorin
    Vorstand