iamag im Deutschlandfunk: Univ.-Prof. Dr. Achim Mortsiefer zur Zukunft der ländlichen Gesundheitsversorgung

„Landarzt gesucht – und gefunden“ live aus Hülsenbusch
Wie kann die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum langfristig gesichert werden?
Zu dieser zentralen Frage war Achim Mortsiefer, praktizierender Hausarzt und Institutsleitung am Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung (iamag) der Universität Witten/Herdecke, als Gesprächsgast im Deutschlandfunk eingeladen.
In der Sendung, die live aus Hülsenbusch im oberbergischen Land gesendet wurde, brachte Univ.-Prof. Mortsiefer seine wissenschaftliche und praktische Expertise zur ländlichen Gesundheitsversorgung ein. Im Fokus stand dabei das Modell des Ärztehauses Hülsenbusch, das aus einer bürgerschaftlichen Genossenschaft hervorgegangen ist und heute die medizinische Versorgung vor Ort sichert.
Gemeinsam mit Dorothea Volk (Hausärztin im Ärztehaus Hülsenbusch), Bernd Baßfeld (Vorstand des Ärztehauses), Sebastian Heimes (Bürgermeister von Marienheide) sowie Moderatorin Bettina Köster diskutierte er, welche strukturellen Voraussetzungen nötig sind, um ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zukunftsfähig zu gestalten.
Ausgangspunkt der Diskussion war unter anderem eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung (November 2025), die erneut deutliche Versorgungslücken insbesondere außerhalb urbaner Zentren aufzeigt. Prof. Mortsiefer ordnete diese Befunde ein und machte deutlich, welche Rolle innovative Versorgungsmodelle, kommunales Engagement und wissenschaftliche Begleitung für nachhaltige Lösungen spielen können.
Bei Fragen melden Sie sich gern bei Univ.-Prof. Dr. Achim Mortsiefer.