AINS-Kolloquium: Blutdruckmessung – was man wirklich wissen muss

Die Blutdrucküberwachung gehört zu den absoluten Basismaßnahmen in Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin – und wird doch im klinischen Alltag oft als selbstverständlich hingenommen. Doch wie funktionieren invasive und nichtinvasive Messverfahren wirklich? Warum unterscheiden sich Werte zwischen Arterie und Oberarmmanschette? Welchen Einfluss haben Lagerung, Messort und Technik auf die Aussagekraft der Werte? Braucht mein Patient wirklich einen arteriellen Katheter – und wenn ja, wann? Sind Palpation und Auskultation noch zeitgemäß? Wie kann man am Finger Blutdruck messen? Und was taugen eigentlich Uhren und Ringe, die behaupten, den Blutdruck zu messen?
Der Vortrag spannt den Bogen von den physiologischen Grundlagen über die technischen Limitationen der Verfahren bis zu typischen klinischen Fallstricken. Er räumt mit verbreiteten Mythen auf und gibt konkrete, praxisnahe Entscheidungshilfen – damit die Teilnehmenden in Zukunft nicht irgendeinen Blutdruck, sondern sondern den richtigen behandeln können.
Gastreferentin ist Priv.-Doz. Dr. Agnes Meidert vom LMU Klinikum in München.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Digitale-Live-Veranstaltung ist Teil des AINS-Kolloquium und bietet Ärzt:innen und Pflegekräften eine qualitativ hochwertige Fortbildungsveranstaltungen aus den Bereichen Anästhesie, Intensiv und Notfallmedizin, Schmerz sowie der Palliativmedizin.