Auftakt für GenDiMedNet
UW/H bringt Expertise im Forschungsdatenmanagement ein
Anfang Februar 2026 ist in Berlin unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke (UW/H) das Verbundprojekt GenDiMedNet gestartet. Im Rahmen der BMBF-Förderrichtlinie Interaktive Technologien für eine geschlechtsspezifische Gesundheit (GeGe) setzt sich das Netzwerk dafür ein, digitale Gesundheitslösungen stärker an geschlechtsspezifischen Unterschieden auszurichten.
GenDiMedNet unterstützt Forschende dabei, geschlechterspezifische Unterschiede systematisch zu erkennen und in die Entwicklung neuer Technologien einzubeziehen. In Workshops vermittelt das Projektteam Fachwissen zur geschlechtersensiblen Medizin und entwickelt gemeinsam mit Forschenden sowie zukünftigen Anwender:innen nutzerzentrierte Konzepte für innovative Gesundheitsanwendungen.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist die Standardisierung von Forschungsdaten, um deren Austausch und Nachnutzung zwischen Forschungsteams zu verbessern. Seit Dezember 2025 ist das Forschungsdatenmanagement (FDM) der UW/H in die Vernetzung eingebunden. Die FDM-Referentin Annette Strauch-Davey bringt ihre Expertise als Mitglied des Projektbeirats ein und begleitet die Weiterentwicklung der Datenstandards im Netzwerk.
Forscher:innen der UW/H kooperieren mit unterschiedlichen Projektpartner:innen und tauschen sich unter anderem im Bereich des Forschungsdatenmanagements weiter aus.
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