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Pflege/Demenz
Mission / Vision
Die wissenschaftlichen Themen dieser thematischen Forschergruppe sind in allen pflegerischen Settings verortet. Z.B. Entwicklung von Qualitätskriterien für die Versorgung von Menschen in der Häuslichkeit, Entscheidungsfindung zur Anlage einer perkutanen Magensonde, Evaluation von Interventionsprogrammen und Assessmentinstrumenten zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz im Pflegeheim.
Die thematische Gruppe wird geleitet von Prof. Christel Bienstein, Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp und Univ.-Prof. Dr. Gabriele Meyer (Department für Pflegewissenschaft).
Seit Beginn des Jahres 2010 ist die UW/H Koordinator der 7th Framework EU-Studie RightTimePlaceCare. Wissenschaftliche Zentren aus acht Ländern sind vertreten: Deutschland (UW/H), England (Manchester University), Estland (University of Tartu), Finnland (University of Turku), Frankreich (University of Toulouse), Niederlande (Maastricht University), Schweden (Lund University), Spanien (Hospital Clinic de Barcelona). Ziel ist es, Best Practice Strategien zu entwickeln, die die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessern. Die wissenschaftliche Koordination hat Univ.-Prof. Dr. Gabriele Meyer.
Die thematische Forschergruppe war Grundstein des im Jahr 2008 kompetitiv eingeworbenen Partnerinstituts des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Witten, einem Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft.
Die thematische Forschergruppe Pflege/Demenz bewegt sich sowohl innerhalb der UW/H als auch außerhalb in interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeitsbezügen, ist hervorragend vernetzt mit zahlreichen in- und ausländischen Kontakten zu Universitäten, Hochschulen und anderen Einrichtungen sowie einem intakten Netzwerk von Praxiskooperationspartnern. Letzteres ist in dieser Art hierzulande einzigartig. Wissenstransfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ist somit fest implementiert. Andererseits werden die Wissensbedarfe der Praxis durch enge Anbindung an die Kooperationspartner ermittelt.
Die Mission der thematischen Forschergruppe ist es, die Pflege im Bereich Demenz wissenschaftlich zu fundieren, das an den Bedürfnissen von Patienten und Bewohnern orientierte Denken als Handlungsmaxime zu stärken, etablierte Versorgungsstrukturen auf ihre Gültigkeit und Angemessenheit zu hinterfragen, verkrustete Strukturen in Pflege und Gesundheitswesen aufzubrechen und neue Handlungsfelder für Pflegende/Pflegewissenschaftler zu definieren.
Die Vision ist es, dass die klinische Pflege und pflegerische Versorgung im Bereich Demenz in naher Zukunft auf einen beachtlichen Korpus an wissenschaftlich gut fundierten Wissensbeständen zurückgreifen kann.
Verantwortliche Teammitglieder
Koordination
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
Univ.-Prof. Dr. Gabriele Meyer
Operatives Kernteam
Univ.-Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik
Epidemiologie in der Pflege
Hon.-Prof. Christel Bienstein
Klinische Pflegeforschung
Apl.-Prof. Dr. Ruud Halfens (Gastprofessur)
Epidemiologie in der Pflege
Anneke de Jong, Almuth Hartenstein und vertragliche Kernkooperationspartner (n=5)
Praxis-Theorie-Vernetzung
Univ.-Prof. Dr. Christiane Kugler
Professur für Akutpflege
Jun.-Prof. Dr. Sabine Metzing-Blau
Juniorprofessur Pflege von Kindern und Jugendlichen
Univ.-Prof. Dr. Gabriele Meyer
Klinische Pflegeforschung
Univ.-Prof. Dr. Martin Schnell
Ethik im Gesundheitswesen
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
Familien- und gemeindenahe Pflege
Dr. Angelika Zegelin
Klinische Pflegeforschung
Erweitertes Kernteam
Vertraglich gebundene assoziierte Praxis-Kooperationspartner
(n=7)
Interessierte Praxis-Kooperationspartner
(n=11)
Nicht vertragsgebundene Praxispartner in den zahlreichen wissenschaftlichen Projekten der Mitglieder des Kernteams


