Studium

AG Notfallmedizin

Die studentisch organisierte Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin setzt sich für einen höheren Stellenwert der Notfallmedizin im Curriculum des Modellstudiengangs 2020 ein. Neben vielfältigen Seminaren, praktischen Übungen und Kurzvorträgen soll vor allem gezeigt werden, dass Notfallmedizin Spaß macht. 

Medizinische Notfälle können überall und jederzeit passieren. Egal ob als Studentinnen und Studenten auf der Straße oder als niedergelassenes fachärztliches Personal – der Umgang mit diesen Situationen ist oft psychisch belastend und fachlich herausfordernd. Aus diesem Grund haben sich Studierende zusammengefunden, um notfallmedizinische Inhalte so früh wie möglich ins Studium zu integrieren. 

Die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin nimmt sich dessen aus verschiedenen Perspektiven an. Es werden dabei fundamentale, standardisierte und evidenzbasierte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden vermittelt. Nicht nur für medizinische „Laien“, sondern auch für Studierende mit Vorerfahrungen soll eine Plattform für einen modernen fachlichen und persönlichen Austausch geschaffen werden. 

Mithilfe von wöchentlich stattfindenden offenen Vorträgen und Übungen werden notfallmedizinisch relevante Themen in den Studienalltag integriert. Semesterübergreifend werden Vorträge von Studierenden für Studierende organisiert und Wissen wird frei nach dem „FOAM“ – Konzept zur Verfügung gestellt. Außerdem werden Seminare zu konkreten Problem- und Fragestellungen gegeben, beispielsweise studentisch organisierte Trainings für Ersthelfer und Ersthelferinnen, die fakultätsübergreifend stattfinden sollen. 

Es sollen also nicht nur allgemein Studierende auf Notfallsituationen in der klinischen Realität vorbereitet, sondern auch ein Netzwerk für die besonders Notfallmedizin-Interessierten errichtet werden. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass die Notfallmedizin einen wesentlich höheren Stellenwert im Curriculum des Modellstudiengang 2020 einnimmt. 

 

Kontakt
Tino Hofmann

 

 

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