Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit

    Forschung

    Unsere Forschung ist fächerübergreifend, interdisziplinär und translational, ausgerichtet am regen Austausch zwischen Labor und klinischer Anwendung. Die Fakultät konzentriert ihre Aktivitäten im Forschungsschwerpunkt „Integrative und personalisierte/personenzentrierte Gesundheitsversorgung“ (IPGV). Dazu tragen Projekte aus der Grundlagen-, der klinischen und der Gesundheitsversorgungsforschung bei. Ausgangspunkt aller Arbeiten ist die Überzeugung, dass Interdisziplinarität und Interprofessionalität unabdingbar sind, um die komplexen Probleme der Gesundheitsversorgung zu untersuchen. 

    Forschungsschwerpunkt

    Unser Forschungsschwerpunkt trägt den Titel "Integrative und personalisierte/personenzentrierte Gesundheitsversorgung“ (IPGV). Was ist damit gemeint?
    Integrativ“ bedeutet für uns im Hinblick auf eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung:

    • die sinnvolle Integration unterschiedlicher Formen der Versorgung, wobei die Beziehung der Patientinnen und Patienten zu den Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheitsprofessionen eine zentrale Rolle spielt
    • allseitiger Blick auf Patientinnen und Patienten
    • wissenschaftliche Fundierung und interprofessionelle Arbeitsweise
    • Die integrative Gesundheitsversorgung stützt sich auf Evidenz und nutzt alle relevanten therapeutischen Möglichkeiten, Gesundheitsberufe und -disziplinen, um Gesundheit und optimale Heilung zu erreichen.

    Personalisierte Medizin – sie wird auch Präzisionsmedizin oder „Precision Medicine“ genannt – bezieht sich zunächst auf die therapeutische Nutzung individueller Variationen genetischer und molekularbiologischer Ausprägungsmerkmale.

    Verbunden mit der integrativen Haltung wird die personalisierte Medizin im Sinne einer humanistischen Bedeutung erweitert und damit „personenzentriert“: Wir verstehen Patientinnen und Patienten nicht nur durch molekularbiologische Varianten, sondern umfassender als Individuen im Gesamtzusammenhang ihrer biologischen, psychologischen, geistigen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und spirituellen Dimensionen.

    Das Persönliche und Individuelle ist für uns ein Kernelement einer modernen personalisierten/personenzentrierten Gesundheitsversorgung.

    Dieser Begriff verdeutlicht, dass der gewählte Forschungsschwerpunkt nicht nur das Vorbeugen, Erkennen und Behandeln von Krankheiten und Traumata betrifft. „Gesundheitsversorgung“ meint ebenso die Förderung und Erhaltung von Gesundheit und umfasst neben den individuellen Perspektiven auch die Funktionalität von Gesundheitssystemen.

    Wir beziehen das gesamte Spektrum von der Gesundheitsförderung und Prävention über die kurative und rehabilitative bis zur palliativen Versorgung ein. Auch das Zusammenwirken der verschiedenen Gesundheitsberufe in einer zukünftigen Gesundheitsversorgung, die betroffen ist vom demographischen Wandel, begrenzten ökonomischen Ressourcen und individueller Autonomie, ist Gegenstand dieses Forschungsschwerpunktes.

    Univ.-Prof. Dr. Anja Ehrhardt

    Univ.-Prof. Dr.
    Anja Ehrhardt

    Fakultät für Gesundheit
    Prodekanin für Forschung

    Redlichkeit und die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sind unverzichtbare Voraussetzungen allen Arbeitens, das nach Erkenntnis strebt und von der Öffentlichkeit respektiert werden soll.

    Die Universität Witten/Herdecke legt als universitäre Forschungs- und Ausbildungsstätte besonderen Wert auf die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Das vermitteln wir an Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an alle weiteren Personen, die mit Forschungsaufgaben betraut sind.

    Die Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Universität Witten/Herdecke und damit auch an der Fakultät für Gesundheit gelten werden derzeit überarbeitet und in Kürze hier zur Verfügung gestellt.

    Univ.-Prof. Dr. Stefan Zimmer

    Prof. Dr.med.dent.
    Stefan Zimmer

    Fakultät für Gesundheit (Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)
    Departmentleitung

    Interne Forschungsförderung - Bewerbungsfrist 22. Juli 2019 (12 Uhr)
    „Witten’s First“ – unser Publikationspreis! Bewerbungsfrist 15. November 2019 (10 Uhr)
    Promotionspreis der Fakultät für Gesundheit - Bewerbungsfrist 15. November 2019 (10 Uhr)
    UW/H Forschungsförderung

    Die Fakultät für Gesundheit hat eine Prodekanin für Forschung. Gemeinsam mit den Beauftragten der einzelnen Departments fördert und koordiniert sie die Aktivitäten der Lehrstühle und weiterer Forschungseinrichtungen.

    Dabei unterstützen sie eine Department-übergreifend besetzte Forschungskommission sowie eine Stabstelle am Dekanat, die das Forschungscontrolling durchführt und die internen Förderungsprogramme der Fakultät administrativ unterstützt.

    Forschungskommission

    Name/Kontakt
    Funktion
    E-Mail
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    Informationen zu den aktuellen Ausschreibungsrichtlinien der internen Forschungsförderung und des Publikationspreises sowie zu den wissenschaftsbezogenen Datenbanken der Fakultät erhalten Sie bei Siegrun Pardon. Sie ist auch Ihre Ansprechpartnerin in Angelegenheiten der Forschungskommission.

    Siegrun Pardon

    Siegrun Pardon

    Fakultät für Gesundheit
    Dekanat

    Die Forschung findet in den Lehrstühlen und weiteren Einrichtungen der Departments statt. Darüber hinaus bündelt die Fakultät die Aktivitäten in Zentren. Sie spiegeln die drei Säulen der Gesundheitsforschung wider:

     

    Die Fakultät erfasst die laufenden und abgeschlossenen Projekte ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer gesonderten Projektdatenbank.

    Aktuelle Publikationen – eine Auswahl

    Hier finden Sie die Publikationen aus unserer Fakultät, die im vergangenen Halbjahr in einer der Zeitschriften aus dem obersten Quartil der jeweiligen fachspezifischen Zeitschriften Rankings (JCR) veröffentlicht wurden.

    Jahr
    Titel
    Autor
    Art des Beitrags
    2019
    Grape or grain but never the twain? A randomized controlled multiarm matched-triplet crossover trial of beer and wine

    Köchling J, Geis B, Wirth S, Hensel KO

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Protocolised thromboelastometric-guided haemostatic management in patients with traumatic brain injury: a pilot study

    Gratz J, Güting H, Thorn S, Brazinova A, Gorlinger K, Schäfer N, Schöchl H, Stanworth S, Maegele M

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Sensitivity of lung ultrasound for postsurgical pneumothorax

    Galetin T, Stoelben E

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Caregiver exposure to critical events and distress in home-based palliative care in Germany a cross-sectional study using the Stressful Caregiving Adult Reactions to Experiences of Dying (SCARED) scale

    Galatsch M, Prigerson HG, Schnepp W, Zu Sayn-Wittgenstein F, Li J

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Aerobic endurance training status affects lymphocyte apoptosis sensitivity by induction of molecular genetic adaptations

    Alack K, Krüger K, Weiss A, Schermuly R, Frech T, Eggert M, Mooren FC

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Oncogenic PITX2 facilitates tumor cell drug resistance by inverse regulation of hOCT3/SLC22A3 and ABC drug transporters in colon and kidney cancers.

    Lee WK, Thévenod F

     

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Causes for Frequent Pathogenic BRCA1 Variants Include Low Penetrance in Fertile Ages, Recurrent De-Novo Mutations and Genetic Drift

    Møller P, Dominguez-Valentin M, Rødland EA, Hovig E

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Cell Fusion in Human Cancer: The Dark Matter Hypothesis

    Weiler J, Dittmar T

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2018
    Marginal quality of ceramic inlays after three different instrumental cavity preparation methods of the proximal boxes

    Naumova EA, Schiml F, Arnold WH, Piwowarczyk A

    Fachartikel (Zeitschriften)
    2019
    Stroke patients' and non-professional coaches' experiences with home-based constraint-induced movement therapy: a qualitative study

    Stark A, Färber C, Tetzlaff B, Scherer M, Barzel A

    Fachartikel (Zeitschriften)
    Zeige weitere Elemente

    Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: