Silhouette Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Kulturreflexion

    Ethik und Organisation (M.A.)

    Profil

    In diesem Studiengang beschäftigen wir uns mit der Frage, wie in den Berufs- und Forschungsfeldern Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesundheit ethisches Handeln in Organisation möglich gemacht werden kann, bzw. was ethisches Handeln verhindert.

    Wir leben in einer undurchsichtigen Welt der Organisationen: Banken und Versicherungen, Krankenhäuser und Schulen, Parteien und Vereine, DAX-Konzerne ebenso wie Medienkonglomerate prägen das gesellschaftliche Leben wie nie zuvor. Eine immense Vielfalt von Strukturen und Systemen, Netzen und Strömen organisierter Entscheidungen trägt und prägt alle Bereiche moderner Gesellschaften. Organisationen wird alles zugetraut, im Guten wie im Schlechten.

    Unter welchen Bedingungen aber sind sie fähig, ihre Entscheidungsprozesse an Werten und Verantwortungsstandards auszurichten, die auch ihre eigene gesellschaftliche Einbettung berücksichtigen? Können also Banken das Allgemeinwohl im Blick haben, auch wenn sie Gewinne erwirtschaften sollen? Sind Organisationen fähig, aus Erfahrungen zu lernen? Warum gelingt dies manchen besser als anderen? Wie können Ethiken professionalisierten Handelns mit Organisationslogiken vermittelt werden? Wie können beispielsweise Praktiker im Bildungs- oder Gesundheitsbereich primär nach dem Menschenwohl handeln – trotz wirtschaftlichen Drucks? Mit diesen Fragen befassen wir uns im Masterstudiengang „Ethik und Organisation“.

    Berufsorientierung

    Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Ethik und Organisation“ arbeiten in den Bereichen Management, Weiterbildung, Personal- und Organisationsentwicklung. Sie üben wirtschafts-, medizin-, kultur- und politikbezogene Beratungstätigkeiten aus. Oder sie übernehmen andere verantwortungsvolle Aufgaben in und für Organisationen, die ein erhöhtes Maß ethischer Reflexion erfordern. Ebenso eröffnet der Studiengang wissenschaftliche Laufbahnen in den Feldern Professions- und Organisationsethik, philosophische Ethik und Rationalitätstheorie sowie Organisationswissenschaft.

    Sie sind am 16. November herzlich eingeladen, den Studiengang und die Uni Witten/Herdecke persönlich kennenzulernen. 

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    Franziska Piechkamp, Studentin Ethik und Organisation
    Hier kommen Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammen – aus dem Management, der Philosophie oder dem Kulturbereich. Weil die Seminare so klein sind, kann man gut neue Impulse setzen. Beispielsweise kann ich sagen: „Ich interessiere mich für die Situationen von Kindergärten. Was ist dort anders als in Krankenhäusern?“ Manche Dozentinnen und Dozenten beteiligen uns auch am Lehrplan.
    Franziska Piechkamp,
    Studentin Ethik und Organisation
    Ashar Elabbas Studentin Ethik und Organisation
    Ich finde die große Varietät der Uni gut, man bekommt von vielem etwas mit und kann seine Interessen ausleben. Mir gefällt der Bereich Kunst und Kultur, da ich von klein auf Theater gespielt und auf der Bühne gestanden habe. Im Studiengang Ethik und Organisation kann ich mich nun mit Kulturinstitutionen beschäftigen. Durch die verschiedenen Schwerpunkte ist es möglich, Organisationen kennenzulernen, generell ist der Praxisteil im Studium groß.
    Ashar Elabbas
    Studentin Ethik und Organisation
    Thomas Kruczinski, Absolvent Ethik und Organisation
    Die Möglichkeit mich auf die Organisationsberatung innerhalb meines Studiengangs zu fokussieren, hat mir persönlich sehr gefallen. Dadurch bin ich in der Lage gewesen, meinen Schwerpunkt weiter auszubauen und die hervorragende inhaltliche und methodische Umgebung der Universität für das Studium und die Zeit danach zu nutzen. Eine so breite und individuelle Möglichkeit der Studiengestaltung wird nicht an jeder Universität geboten.
    Thomas Kruczinski, Absolvent Ethik und Organisation
    Lina Nagel, Studentin Ethik und Organisation
    Mich interessiert besonders die zukunftsrelevante Frage nach einem funktionierenden und gleichzeitig ethisch vertretbaren System. Mit diesem Thema kann ich mich im Studiengang Ethik und Organisation ausgiebig befassen – und zwar in einem sehr anregenden und unterstützenden Umfeld
    Lina Nagel, Studentin Ethik und Organisation
    Zielgruppe

    Der Studiengang ist für Absolventinnen und Absolventen geistes-, kultur-, sozial-, politik-, wirtschafts- und gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge konzipiert. Auch Absolventen weiterer Fachrichtungen mit Bezug zu den vier Praxisfeldern des Studiengangs „Ethik und Organisation“ können zugelassen werden.

    Er ist zudem interessant für Personen mit normativ komplexen beruflichen Verantwortlichkeiten in Organisationen, zum Beispiel:

    • Planerinnen und Planer in der Administration
    • leitendes Klinikpersonal
    • Verantwortliche für Pressearbeit
    • Verantwortliche für Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeit von Unternehmen,
    • Organisationsberater und -entwickler
    • Medien-, Kunst- und Kulturmanager.
    Studienziel
    Inhalte und Schwerpunkte
    Lehr- und Lernformen
    Vernetzung und Praxispartner
    Masterarbeit

    Zu jedem Studiengang an der Universität Witten/Herdecke gehört das Studium fundamentale: An einem Tag der Woche kommen Studierende aller Fächer zusammen, befassen sich mit Kunst und Kultur oder betätigen sich künstlerisch. Dieser Perspektivenwechsel, die andere Art des Denkens, die Kommunikation in diesem besonderen Rahmen erweitern den Horizont und bringen neue Ideen in ihre Köpfe. Die Kurswahl innerhalb des Studiums fundamentale ist frei.

    Das Stufu gliedert sich in drei Kompetenzbereiche:

    (a) Die reflexive Kompetenz zielt darauf, das eigene Denken und Nachdenken über die Grundlagen des eigenen wissenschaftlichen Tuns zu schulen sowie andere Denkweisen auszuprobieren. Parallel dazu stehen aktuelle Fragen von nationaler, europäischer und internationaler Politik zur Diskussion.

    (b) Die kommunikative Kompetenz hilft dabei, das sach- und situationsangemessene Sprechen einzuüben. Dieses reicht vom Stimmtraining bis in die Gruppenkommunikation und von der direkten Interaktion bis in die virtuelle Kommunikation.
     
    (c) Die künstlerische Kompetenz dient der Erprobung oder Erweiterung der eigenen Gestaltungspotentiale, wie sie bildender Kunst, Musik, Tanz und Theater eigen sind. Die vielfältigen Möglichkeiten Kopf und Körper einzusetzen, ermöglichen sich selbst in ein anderes Verhältnis zur Welt zu stellen als es die Wissenschaft fordert.

    An der Universität Witten/Herdecke tragen und verwalten die Studierenden ihre Studienbeiträge selbst. Um jedem ein freies Studium zu ermöglichen, haben Studierende 1995 den Umgekehrten Generationenvertrag entworfen und gestalten ihn in der StudierendenGesellschaft (SG) bis heute eigenverantwortlich. Gemeinsam stellen SG und Universität so sicher, dass Persönlichkeit und Talent über den Zugang zum Studium entscheiden – nicht der finanzielle Hintergrund.

    Da sich die Höhe der Beiträge ausschließlich am Einkommen unserer Absolventen orientiert, spiegeln diese die Einkommensaussichten der Studierenden wieder und schaffen ein besonderes Maß an gegenseitiger Verantwortung.

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    • Eigene Schwerpunktsetzungen in den Feldern Politik, Wirtschaft, Kultur oder Gesundheit, in empirischer Forschung oder in Philosophie und Gesellschaftstheorie
    • Kleine Arbeitsgruppen und sehr gutes Betreuungsverhältnis
    • Großer Praxisbezug und Möglichkeiten für eigene Projekte
    • Enge Kontakte zu kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Einrichtungen
    • Integration von Philosophie, Organisations- und Kultursoziologie sowie kulturwissenschaftlicher Perspektiven
    • Interdisziplinärer Austausch mit Dozenten der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften und Gesundheit
    • Studium fundamentale
    • Wahlmöglichkeit: Studium in der 60-CP-Variante (zwei Semester) oder 120-CP-Variante (vier Semester)
    • Gute Vorbereitung zu einer anschließenden Promotion
    • Ihre Persönlichkeit zählt - das Studium ist NC-frei
    Studienbeginn
    • Wintersemester: 1. Oktober
    • Sommersemester: 1. April
    Bewerbungsschluss
    • 12. Februar für das Sommersemester
    • 31. Juli für das Wintersemester
    Umfang und Dauer4 Semester (120 CP) oder 2 Semester (60 CP)
    AbschlussMaster of Arts (M.A.)
    StudienformVollzeitstudium
    LehrspracheDeutsch, teilweise Englisch
    Auslandsaufenthaltfreiwillig
    Anzahl der StudienplätzeMaximal 30 pro Semester
    Bewerbungschriftliche Bewerbung und persönliches Auswahlverfahren
    Bewerbungsgebühr50 Euro
    Bewerbungszeiten

    Sie können sich ganzjährig für einen Studienplatz bewerben. Bitte beachten Sie aber den Bewerbungsschluss für die jeweiligen Semester:

    • 15. Januar für das Sommersemester
    • 31. Juli für das Wintersemester

    Wenn Sie Planungssicherheit brauchen, weil Sie beispielsweise vor dem Studienbeginn ein Praktikum absolvieren oder einen Auslandsaufenthalt einschieben möchten, können Sie frühzeitig am Bewerbungsverfahren teilnehmen. Falls wir Ihnen einen Platz anbieten, haben Sie die Möglichkeit, bis zu zwei Semester später mit Ihrem Studium zu beginnen.

    Bewerbungsunterlagen und Voraussetzungen
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    Persönliches Auswahlverfahren
    Aktuelle Auswahltermine
    Sie haben allgemeine Fragen zum Studiengang? Ich berate Sie gerne!
    Petra Gockeln
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    Petra Gockeln

    Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale
    Dekanat

    Sekretariat Bewerberbüro

    Öffnungszeiten
    Raum E.126

    Montag - Freitag09:00 - 12:00 Uhr
    Studiengangsbeauftragter
    Univ.-Prof. Dr. Werner Vogd
    Studiengangsbeauftragter

    Univ.-Prof. Dr.
    Werner Vogd

    Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale
    Lehrstuhl für Soziologie
    Lehrstuhlinhaber

    Tel.: +49 (0)2302 / 926-500/Sek.-812

    E-Mail: Werner.Vogd@uni-wh.de

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