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Institut für Evolutionsbiologie

Unser Anliegen ist die Entwicklung einer Organismischen Systembiologie, die die Kenntnisse der modernen Biologie für ein Verständnis des Organismus in seiner Ganzheit integriert. Dazu gehört ebenso die Untersuchung der Entstehungsgeschichte dieser Systeme, also die Frage nach ihrer Evolution.Wir halten es für dringend notwendig, dass in naher Zukunft ein eigenständiger Begriff vom Lebendigen entsteht.  

Die Organismische Systembiologie berücksichtigt die Fähigkeit biologischer Systeme (Zelle, Organ, ganzer Organismus) zur Integration molekularer und genetischer Komponenten in funktionell makroskopische Einheiten. Diese haben eigenständige Eigenschaften, die mit jeweils angemessenen Methoden untersucht werden müssen.  

In unserem Arbeitsbereich „Trends in der Evolution“ wurde nachgewiesen, dass die Eigenschaften dieser Systeme im Laufe der Erdgeschichte schrittweise entstanden und dass sie immer flexibler und autonomer wurden, bis hin zu einer hohen biologischen Autonomie des Menschen. Sie bildet bei ihm die biologische Grundlage für eine selbstverantwortliche, freiheitsfähige, auch im psychischen und sozialen Sinne autonome Person. In einzelnen Projekten wird diese Theorie weiter ausgearbeitet.

In unserem Arbeitsbereich „Organismische Systembiologie“ entwickeln wir einen Systembegriff, der in seiner Konsequenz deutlich über den derzeit modern gewordenen Systembegriff hinausgeht. Er fasst die neueren Entwicklungen in Forschungsbereichen wie Molekularbiologie, Entwicklungsbiologie, Evolutionsbiologie und Systemtheorie zusammen und überwindet dabei die deterministisch-reduktionistischen Tendenzen, die heute in vielen Bereichen der Biowissenschaften zu beobachten sind. Die Notwendigkeit für ein neues Konzept, das diesen Erkenntnissen angemessener ist, wurde in der internationalen Fachliteratur vielfach formuliert.

Das Konzept bildet eine Brücke zwischen moderner Naturwissenschaft, Anthropologie und einer integrativen, personalisierten Medizin.
 

Zusätzliche Information

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Bernd Rosslenbroich
Institutsleiter
Tel.: +49 (0)2302 /926-344

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