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Finanzierung durch den Umgekehrten Generationenvertrag der SG
Umgekehrter Generationenvertrag
Mit dem von Studierenden 1995 selbst entwickelten „Umgekehrten Generationenvertrag“ setzt sich die UW/H für eine höhere Bildungsgerechtigkeit und größere Chancengleichheit ein. Dieser ermöglicht eine elternunabhängige und sozialverträgliche Finanzierung des Studiums. Die „StudierendenGesellschaft Witten/Herdecke e.V.“ sorgt dafür, dass die Beiträge zur Finanzierung des Studiums auf sozialverträgliche Art und Weise erhoben werden. Bundesweit ist das Finanzierungsmodell der Uni Witten/Herdecke das einzige seiner Art. Es sorgt dafür, dass die Entscheidung für ein Studium an der UW/H nicht an der Frage der Finanzierung scheitert.
Der „Umgekehrte Generationenvertrag“ sieht drei Zahlungsmöglichkeiten vor, zwischen denen die Studierenden wählen können:
Einkommensabhängige Späterzahlung
Die Studierenden leisten ihren Beitrag nach dem Studium erst dann, wenn sie in den Beruf eingetreten sind und ein Einkommen erzielen. Über zehn Jahre wird dann ein festgelegter Prozentsatz vom Jahreseinkommen abgetreten. Wer im späteren Berufsleben weniger als ein festes Mindesteinkommen verdient, ist von der Rückzahlung der Studienbeiträge befreit.
Fixbetragsorientierte Sofortzahlung
Alternativ kann man bereits während des Studiums Beiträge entrichten. Die Studierenden leisten monatlich einen über die Regelstudienzeit verteilten Fixbetrag. Nach Ende der Regelstudienzeit ist keine weitere Zahlung erforderlich.
Hälftige Späterzahlung
Diese Variante kombiniert die genannten Modelle: Sofortbetrag und Rückzahlung werden jeweils halbiert.
Das besondere an diesem Modell: Wer später viel verdient, zahlt später mehr, wer später weniger verdient, zahlt auch entsprechend weniger oder sogar überhaupt nicht. Seit Juni 2005 werden auch bei der Sofortzahlung die Beiträge nach dem gleichen Prinzip bemessen: Fixbeträge berechnen sich auf Basis dessen, was ein durchschnittlicher Absolvent des Studiengangs im Beruf später erwartungsgemäß verdienen wird. Damit entsprechen sie auch den durchschnittlich zu erwartenden Beiträgen der Späterzahler.
Details finden Sie auf der Seite der StudierendenGesellschaft.


