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Im Podcast
DKG - Das kleine g der UW/H
Die Universität Witten/Herdecke ist eine gGmbH. Doch was bedeutet das kleine "g" vor der GmbH? Das DKG-Podcast-Projekt von Martin Rützler geht dieser Frage nach.
!! Bitte beachten !! Podcast-Workshop am 21.06.2013 - Weitere Infos hier.
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DKG 023 universitäts-g-burtstag
Carmen Thomas ist - mit allem Respekt gesprochen - eine Radiolegende. Ihr revolutionärer Ansatz mit einem Ü-Wagen zu den Menschen auf die Straße zu gehen, erschien in den 70er Jahren nicht weniger "irre", als der Aufbau einer Universität in privater Trägerschaft, wie es Konrad Schily etwa zeitgleich begonnen hat. Doch auch der Wunsch nach guter Kommunikation verbindet diese beiden besonderen Menschen. Für Frau Thomas ist es "ein Spiel, das alle mitspielen können, wenn sie die Regeln kennen. Wie beim Skat." Diese Regeln beherrscht Frau Thomas, wie kaum eine zweite. Und doch sagt sie von sich selbst: "Ich bin bis heute eine Lernende geblieben."
Aufnahme vom 17.05.2013 - Dauer: 0:13:34 - mp3
DKG 022 COPIN-g
Prof. Dr. Arndt Büssing ist Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping am Lehrstuhl für Medizintheorie, Intergrative und Anthroposophische Medizin im Department Humanmedizin der Fakultät für Gesundheit. Als einer von ganz wenigen Forschern in Deutschland beschäftigt er sich mit den Erscheinungsformen und Wirkungen von Spiritualität. Ein gleichermaßen schwieriges wie faszinierendes Forschungsgebiet. Geht man zum Beispiel vom englischen Wort "Spirit" aus, wäre die korrekte Übersetzung eigentlich "Geist". In seiner Arbeit beforscht er aber gleichermaßen auch die Seele und die Psyche der Menschen. Und überraschenderweise werden dabei weder Agnostiker noch etwa Militärangehörige ausgeklammert. - Substanziell greifbarer, doch nicht minder rätselhaft ist die Misteltherapie, die zur Krebsbehandlung in der anthroposophischen Medizin eingesetzt wird. Bis heute ist ihre exakte Wirkungsweise noch immer nicht vollständig verstanden. Auch dazu hat Prof. Büssing geforscht. Doch ganz gleich ob innere Wärme durch Misteltrank oder Meditation erreicht wird, eines gilt für ihn immer: "Wenn das Herz zum Klingen kommt, dann ist es genau richtig."
Aufnahme vom 09.04.2013 - Dauer: 1:35:36 - mp3
DKG 021 ab-g-wechselt
Jan Peter Nonnenkamp besitzt eine Ernennungsurkunde zum Kanzler der UW/H. Michael Anders auch. - Jan Peter Nonnenkamp ist gelernter Bankkaufmann. Michael Anders auch. - Jan Peter Nonnenkamp hat an der UW/H Wirtschaftswissenschaften studiert. Michael anders auch. - Für Jan Peter Nonnenkamp wurde am 28.11.2012 eine akademische Feierstunde abgehalten. Für Michael Anders auch.
Wie kommt so etwas? Warum haben diese beiden Menschen so viele Gemeinsamkeiten? Und wo liegen ihre Verschiedenheiten? Nur im sportlichen Bereich? Das Herz des Einen schlägt für den Fussball, der Andere neigt eher zum Radfahren. Der offenkundigste Unterschied ist: Jan Peter Nonnenkamp steht am Anfang seiner Kanzlerschaft an der UW/H. Michael Anders hat seine dagegen vor wenigen Wochen erfolgreich abgeschlossen. Grund genug einmal nachzufragen, ob mit diesem Amtswechsel in der Geschäftsführung auch ein Richtungswechsel für die UW/H verbunden ist. Welche frischen Ideen bringt der neue Kanzler mit? Mit welcher Einstellung geht er seine neue Aufgabe an? Und welche Tipps gibt der "Ex-Kanzler" seinem Nachfolger mit auf den Weg, damit dieser nicht aus allen Wolken fällt?
Aufnahme vom 28.01.2013, Dauer 1:06:35 – mp3
Anmerkungen:
- Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der neue Kanzler - anders als im Beitrag erwähnt - bereits seit 12 Wochen im Amt.
- Die musikalische Untermalung am 28.11.2012 gestalteten
Ingo Ernst Reihl (UMD) und Elena Färber (cand. med.)
DKG 020 wirkun-g-swundern
Dr. Bernd Niggemann lehrt und forscht im Institut für Immunologie des Departments Humanmedizin der Fakultät für Gesundheit an der UW/H. Für die Suche nach dem kleinen „g“ an der UW/H ist er ein besonderer Glücksfall, trägt er den Buchstaben doch gleich doppelt in seinem Namen. Das ist aber nicht der Anlass unseres Gesprächs. Wir versuchen uns vielmehr an der Aufklärung des Motivs der „Frage hinter der Frage“, welches zuletzt in Folge 18 (Prof. Sauerland) auftauchte, nachdem es von Prof. Grüny (Folge 12) eingeführt worden war. Da Letztgenannter damit Bernd Niggemann zitierte, ist die Nachfrage bei der „Primärquelle“ nur folgerichtig. Doch der studierte Humanmediziner und Lungenfacharzt, der sich selbst als „Schulmediziner“ bezeichnet, erklärt nicht nur den Ursprung dieses Motivs, sondern gibt auch einen Einblick in die wunderbare Welt der Immunologie, die den Forschern noch immer viele Rätsel aufgibt. Eines davon ist die Wirkung objektiv nicht vorhandener Wirkstoffe, den Placebos. Ob man Zucker in den Tee tut oder – denselben - von ärztlicher Hand verschrieben bekommt, kann völlig verschiedene Folgen haben. Wir wundern uns, warum.
Aufnahme vom 04.12.2012, Dauer 1:38:50 – mp3
DKG 019 life-g-rockt
Annabelle Jenisch ist Studentin im 3. Semester des Bachelor-Studiengangs Business Economics der UW/H. Sie gehört zum Gründungsteam des Wittener „Rock Your Life!“ Standorts, der - einer bundesweiten Initiative folgend - auch in der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises seit November 2011 erfolgreich Brücken zwischen Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Unternehmen aufbaut. Grundidee dabei ist, jedem beteiligten Schüler („Coachee“) jeweils einen Studierenden („Coach“) individuell zuzuordnen und eine Paar-Beziehung anzustiften, die für mindestens 2 Jahre Bestand haben soll. Der Zeitraum deckt die beiden letzten Schuljahre ab, und damit die Phase, in der die Schüler über ihren weiteren Lebensweg entscheiden müssen. Die Coaches stehen in dieser Orientierungsphase als Ansprechpartner, manchmal sogar freundschaftlicher Ratgeber, zur Seite, nie jedoch bestimmend, sondern hinhörend und begleitend. Angestrebt wird ein gegenseitiger Perspektivwechsel. Studierende, die gewöhnlich nur ihre universitäre „Blase“ wahrnehmen, können (oder müssen) so Einblick in einen anderen, ihnen bis dahin manchmal völlig unbekannten Teil unserer Gesellschaft nehmen. Für die Coachees kann es Motivation sein, vielleicht zum ersten Mal persönliche Talente kennen und für sich nutzen zu lernen.
Aufnahme vom 20.11.2012, Dauer 1:31:52 – mp3
Links:
rockyourlife.de/standort/witten
www.facebook.com/rockyourlife.witten
DKG 018 monta-g-ökonomik
Prof. Dr. Dirk Sauerland ist Inhaber des Lehrstuhls für Institutionenökonomik und Gesundheitssystemmanagement und zugleich Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Der gelernte Bankkaufmann und ehemalige BWL-Student, der die Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage oft und gern mit gekreuzten Unterarmen versinnbildlicht, ist heute Volkswirt mit einem Hang zu Spezialgebieten, die mit Ökonomik nach Aussage vieler Experten gar nichts zu tun haben sollten. Ihm fällt es im Gegenteil dazu jedoch leicht, ökonomische Modelle in gleicher Weise auf Waldbauern wie auf Arztpraxen anzuwenden. Von wirtschaftsbezogenen Zukunftsprognosen möchte er sich dagegen gern fernhalten. Mit überraschender Deutlichkeit vertritt er den Standpunkt, dass menschliches Verhalten trotz aller Präzision der mathematischen Modelle niemals in seiner Vielfalt konkret vorhergesagt werden kann. Wirtschaftswachstum kann sich einstellen, muss es aber nicht. Mehr noch als Rendite für Einzelne sollte seiner Meinung nach eine funktionierende und menschenwürdige Wirtschaftsordnung für alle Beteiligten das Ziel unseres Wirtschaftens sein. Dafür, so der engagierte Hochschullehrer, braucht es wieder mehr ehrbare Kaufleute, und - in den Worten von Alfred Herrhausen - mehr "gebildete Ökonomen".
Aufnahme vom 13.11.2012, Dauer 1:28:30 – mp3
DKG 017 herein-g-schaut
Weit über 2.500 Besucher, Bewerberinnen und Bewerber, Eltern, PartnerInnen, Freunde, Großeltern und viele mehr haben sich am zweiten Wochenende im November 2012 zum Tag der offenen Tür nach Witten aufgemacht. Sie schauten auf die kleine Uni mit den drei Leitmotiven, von denen eines lautet: "Nach Wahrheit streben!". Doch wo oder was ist die Wahrheit über diese Uni? Ein altes Sprichwort sagt: "Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters!". Da liegt die Frage nah: Was sehen die Besucher bei der Betrachtung unseres Angebotes? Ich habe nachgefragt und von vielen freundlichen Menschen erfahren, wie sie über dieses Haus denken.
Aufnahme vom 10.11.2012, Dauer 1:39:20 – mp3
DKG 016 inte-g-riert
Anne-Marie Schnell studiert Humanmedizin und steht kurz vor ihrem 5. Fachsemester. Damit beginnt für sie die Zeit der klinischen Blockpraktika, in der sie nach dem obligatorischen Pflegepraktikum vor Studienbeginn erstmals als Studentin für mehrere Wochen am Stück in die Routine eines Krankenhauses eintauchen wird. Ihr besonderes Augenmerk wird dabei neben den fachmedizinischen Themen vor allem auch auf dem allgemeinen Umgang mit den Patienten vor Ort gerichtet sein. Denn sie gehört dem studentischen Organisationsteam an, das im Juli/August 2012 die 3. Sommerakademie für integrative Medizin, "Medizin mit Herz und Hand", an der Universität Witten/Herdecke veranstaltet hat. Patienten als mündige Partner im Heilungsprozeß wahrzunehmen, mit ihm oder ihr gemeinsam maßgeschneidert aus konventionellen und komplementärmedizinischen Therapieangeboten auszuwählen, das ist nur einer von vielen Ansätzen, die durch die integrative Medizin vertreten werden. Doch es stellt sich nicht nur die Frage, was einen Patienten gesund macht oder gesund erhält. Wichtig ist auch die Gesundheit der handelnden Person, gleich ob Ärztin oder Arzt, Therapeutin oder Therapeut, Pflegerin oder Pfleger. Der Einzelne ist stets in Gefahr, sich in den Sachzwängen des gegenwärtigen Gesundheitssystems aufzureiben und Ideale aufzugeben. So ist es den Organisatoren wichtig, ein Netzwerk zu flechten, das weit über die Akademie in Witten hinaus seine Wirkung entfalten kann.
Aufnahme vom 04.09.2012, Dauer 1:37:14 – mp3
DKG 015 sommer-g-schult
Marie-Christine Steegmann und Dennis Hilgefort sind Studierende im 5. Semester des Bachelor Studiengangs "Business Economics". Im Sommer 2012 waren sie, gemeinsam mit Nina Schöller, aber auch die organisatorischen und inhaltlichen Leiter der 5. Wittener Summerschool. Und das völlig freiwillig. Genauso wie die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine Woche lang am Campus der UW/H unter dem Motto "Mit Sinn und Gewinn. Wirtschaft und Gesellschaft neu denken!" Perspektiven für eine Welt von morgen diskutierten und probierten. In Seminaren und Workshops unter Leitung namhafter männlicher und weiblicher "Social Entrepreneurs" erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick darin, ein Unternehmen nicht in erster Linie gewinnorientiert zu führen. Wichtige Fragen richteten sich dabei aber auch an die Teilnehmer selbst. "Wo komme ich her? Wo stehe ich? Und wo will ich hin?" lautete eine für alle gleiche Bewerbungsaufgabe. Und wer diese ernst nahm, konnte - wie der Teilnehmer Ozan erzählt - gleich mehrere Seiten zu Papier bringen, wo vorher vielleicht nur ein paar dürre Stichpunkte existierten.
Aufnahme vom 28.08.2012, Dauer 1:07:22 – mp3
DKG 014 rund-g-gangen
Karolin, Charlotte, Lena, Katharina, Lukas, Tom, Nico, Samuel, Susanne, Alicia, Marga, Jonas, Pia, Ela, Jeremias und Ferdinand haben alle eines gemeinsam: sie waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 3. Sommerakademie für integrative Medizin, die Ende Juli 2012 an der Universität Witten/Herdecke stattgefunden hat. Und sie sind allesamt bereit gewesen, über Ihre Eindrücke, Wünsche und Visionen zu dieser Veranstaltung vor dem Mikrofon zu sprechen. Die Begegnungen fanden am vorletzten Tag der Akademie in der Halle und im Garten der UW/H statt und obwohl der Zufall dabei Regie führte, ist ein facettenreicher Gesprächsbogen entstanden. Ob Tagesgast oder Dauerteilnehmer, Studierende (sowohl der Humanmedizin aber auch anderer Fachrichtungen) oder Schüler, Praktizierende mit und ohne Hochschulabschluß aus unterschiedlichen Orten zwischen Hamburg und München und sogar aus dem deutschsprachigen Ausland. Ihre Stimmen schildern, stellvertretend für die rund 150 Teilnehmenden, was sie hier erleben konnten, durften oder vielleicht auch mussten. Manche waren bereits zum wiederholten Male dabei, andere sind sich sicher, beim nächsten Mal auch wieder hin zu fahren, denn - so brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt - diese Sommerakademie ist: "belebend, brisant und zukunftsweisend".
Aufnahme vom 02.08.2012, Dauer 1:30:00 – mp3
DKG 013 mehr als wort-g-klingel
Prof. Dr. Matthias Kettner ist Inhaber des Lehrstuhls für praktische Philosophie und angewandte Ethik in der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale. Hohes Tempo, Zeichenbegrenzung aber vor allem die erforderliche Daueraufmerksamkeit halten ihn zwar davon ab, im Kurznachrichtendienst „twitter“ eine eigene „timeline“ zu pflegen, dennoch hat er ein sehr aufmerksames Auge auf die damit verbundenen Möglichkeiten des geistigen Austausches. Seine Frage daran ist: Stellen soziale Netzwerke und insbesondere politikorientierte Diskussions- bzw. Entscheidungsplattformen (z.B. „liquid feedback“), die softwareunterstützte Kommunikation im Internet intensiv nutzen, eher eine Chance oder ein Risiko für die Demokratie dar? Führt ihre Nutzung eher zur Abschaffung alles bisher Erreichten oder zur willkommenen Belebung der gesellschaftlichen Einmischung des Einzelnen? Doch wichtiger noch als rasche Antworten darauf ist ihm bei seiner Arbeit der sehr genaue Blick auf das Forschungsfeld. Denn vielleicht sind vor jeder Diskussion noch ganz neue Perspektiven und Definitionen zu entwickeln. Zum Beispiel so, wie er es in seinen jüngsten Büchern für die Begriffe Ökonomisierung und Kommerzialisierung vorgeschlagen hat.
Aufnahme vom 12.07.2012, Dauer 1:19:38 – mp3
DKG 012 (UR)AUF-g-FÜHRT
Dr. Christian Grüny ist habilitierter Juniorprofessor in der Fakultät für Kulturreflexion – Studium fundamentale. Obwohl er durch seine Ernennung zum Juniorprofessor im Jahre 2008 bereits die formalen Anforderungen zur Ausübung einer Vollprofessur erfüllt, hat er darüber hinaus zusätzlich ein Habilitationsverfahren nach klassischem Muster absolviert. So hat er nun für seine weitere akademische Karriere gewissermaßen Hosenträger und Gürtel angelegt. Diese Dopplung ist ungewöhnlich. Vielleicht aber bei einem Philosophen wie ihm auch nicht. Denn wo andere eine wissenschaftliche Frage zu klären versuchen, fragt er gleich zweimal. Er fragt nach der Frage hinter der Frage. So zum Beispiel, als er im April 2012 das Thema „Musik als Material“ im Rahmen der Wittener Tage für neue Kammermusik mit Musikwissenschaftlern, Dirigenten, Komponisten und Musikern unter dem Aspekt der phänomenologischen Methodik diskutierte.
Aufnahme vom 11.07.2012 - Dauer 1:09:00 – mp3
DKG 011 familien-g-führt
Prof. Dr. Arist von Schlippe ist Inhaber des Lehrstuhls für Führung und Dynamik am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Erstaunlicherweise ist er, genau wie Matthias Baumhauer, Student im Masterstudiengang „Family Business Management“, studierter Psychologe. Erscheint dies zunächst ungewöhnlich, wird bei näherer Betrachtung jedoch rasch klar, dass psychologisches Einfühlungsvermögen, vielleicht sogar psychotherapeutisches Geschick bei der Forschung mit und an Familienunternehmen von großem Nutzen sein kann. Rund 50 Familienunternehmen tragen das WIFU gegenwärtig finanziell. Zweimal im Jahr treffen sie sich in Witten, auch zum festlichen „Kongress für Familienunternehmen“, zu dessen studentischem Organisationsteam Matthias Baumhauer in diesem Jahr gehörte. Sowohl der Professor als auch der Student freuen sich über das sehr persönliche WIFU-Lob eines teilnehmenden Familienunternehmers: „Dies ist der einzige Kreis, in dem ich wirklich ganz und gar so sein kann, wie ich bin.“
Aufnahme vom 05.06.2012 – Dauer: 2:07:02 – mp3
DKG 010 hypothesen-g-leitet
Dr. Katrin Peters und Dr. Michaela Zupanic sind Mitarbeiterinnen im Studiendekanat des Departments für Humanmedizin in der Fakultät für Gesundheit. Die Biologin und die Psychologin haben sich im vergangenen Semester intensiv mit dem Problemorientierten Lernen (POL) an der UW/H beschäftigt. Die eine tat dies routiniert fürsorglich mit langjähriger Erfahrung als POL-Koordinatorin, die andere erstmals mit dem neugierigen Blick einer datenhungrigen Bildungsforscherin. Auch im zwanzigsten Jahr seit Einführung dieser besonderen Lehrform in Witten haben wieder Patientengeschichten den Arbeitstakt für 28 Kleingruppen am Campus bestimmt. Themen und Methoden werden vorgegeben, nicht jedoch die Lernziele. Diese folgen nach wie vor der individuellen studentischen Neugier und sind von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich formuliert. Dennoch folgt alles einer wohlbedachten Choreographie, einer Lernspirale.
Aufnahme vom 27.03.2012 - Dauer: 2:00:42 - mp3
DKG 009 lan-g-jährig
Prof. Dr. Wolfgang Arnold ist approbierter Humanmediziner und bereits seit dem 1. April 1985 Lehrstuhlinhaber für Anatomie im Studiengang Zahn-, Mund und Kieferheilkunde. Es war leider kein Aprilscherz, dass man sein Institut zunächst sehr provisorisch in einer alten Grundschule unterbrachte, als er vor 27 Jahren von Erlangen nach Witten übersiedelte, um hier ein Anatomie-Curriculum mit UW/H-Prägung aufzubauen. Doch von solch "gruseligen" Startbedingungen spricht er nur noch in der Vergangenheitsform. Heute ist der Lehrstuhl ein geachtetes Beispiel in der anatomischen Fachwelt, der sogar zum weltweit bekanntesten Anatomieatlas "Sobotta" einen Beitrag leistet. Prof. Arnolds wichtigstes Lehrziel vermittelt er seinen Studierenden am liebsten jedoch ganz persönlich und schon gleich in der ersten Stunde ihres Studiums: "Es geht nicht um die Zahnmedizin, es geht um den Menschen!"
Aufnahme vom 13.03.2012 - Dauer 2:00:20 - mp3
DKG 008 dritt-g-fördert
Klarita Nestler ist Master of Science, uns allen aber besser bekannt als Referentin für Forschungsförderung und Drittmittelberatung an der UW/H. Mit der Schaffung dieses damals neuen Aufgabenbereiches im Jahre 2010, hat die Uni mit ihr eine wahre "Kämpferin" für die Einwerbung von Fördermitteln für die sogenannte Drittmittelforschung bekommen. In die Offensive geht sie dabei stets mit Charme, Witz aber auch "aggressiver" Freundlichkeit. Ihr Credo lautet "Schreiben, schreiben, schreiben!". Nur so kann sie ihre liebste Rolle als Brückenbauerin zwischen Wissenschaftlern und Mittelgebern leben. In ihren Worten wird eine scheinbar trockene Verwaltungsaufgabe zum packenden Wissenschaftskrimi.
Aufnahme vom 28.02.2012 - Dauer 1:50:48 - mp3
DKG 007 zellmi-g-riert
Prof. Dr. Thomas Dittmar ist Immunologe im Department für Humanmedizin der Fakultät für Gesundheit. Seit 17 Jahren ist der gebürtige Wittener, diplomierte Chemiker und promovierte Naturwissenschaftler dort nun tätig. Die Laborarbeit an der UW/H kennt er aber schon deutlich länger, denn bereits während seines Zivildienstes 1989/90 assistierte er dort Biochemie-Doktoranden bei ihren Versuchen. Sein "Händchen für Chemie und Biologie" hat dann auch den späteren Lebensweg mitbestimmt. Heute forscht er mit seiner Arbeitsgruppe über Eigenschaften körpereigener Stammzellen, die die Fachwelt vor einigen Jahren in großes Erstaunen versetzt haben. Zur Frage, ob sich daraus auch wirksame Therapien ableiten lassen, wagt der besonnene Forscher allerdings noch keine Prognosen. Gegenwärtig ist es geduldige Grundlagenforschung.
Aufnahme vom 23.02.2012 - Dauer: 1:55:23 - mp3
DKG 006 pro-g-nostiziert
Prof. Dr. Uwe an der Heiden ist Philosoph und Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik und Theorie komplexer Systeme. Er sagt "3 ist eine große Zahl". Und obwohl er damit die 3 UW/H-Fakultäten Gesundheit, Wirtschaft und Kultur gar nicht gemeint hat, gilt auch für diese, dass sogar die 100 Milliarden Nervenzellen des menschlichen Gehirns nicht vorhersagen können, welchen Weg 3 Körper in der Zukunft nehmen werden. Ferner erklärt er, warum die Lösung von "17 + 10" auch mal "3" sein kann und weshalb die Ziehung der Lottozahlen ein Zufallsprozess ist und bleiben wird.
Aufnahme vom 06.02.2012 - Dauer 1:44:54 - mp3
DKG 005 einfach g-nial
Prof. Dr. Martin Butzlaff ist seit Januar 2012 Präsident der UW/H. Er ist auch Bewerber für den allerersten UW/H-Studiengang im Jahr 1982 gewesen, wurde jedoch abgelehnt. Wie er sich mit Hilfe einer Postkarte am Ende doch noch durchsetzen konnte, was ein Fliegen-Abo ist, welche Einflüsse die deutsch-deutsche Grenze auf seine Kindheit hatte und wie er als Gefängnisarzt in den USA arbeitete, darüber erzählt er in diesem Gespräch. Außerdem beschreibt er seinen Kurs für die Zukunft der UW/H.
Aufnahme vom 17.01.2012 - Dauer: 1:44:30 - mp3
Gesprächsleitfaden (nur intern)
DKG 004 bür-g-ernah
Klaus-Bernhard Tetzlaff ist Kulturreferent der UW/H. Auch in seinem 8. Lebensjahrzehnt ist er ein unermüdlicher Organisator und vor allem Bettler für die "wichtige Sache" Kultur, die an und in der UW/H zu ermöglichen er sich zur Lebensaufgabe gemacht hat. Er erzählt eindrucksvoll über die Freuden und Leiden dieser jahrelangen mühevollen Arbeit.
Aufnahme vom 20.12.2011 - Dauer: 1:00:29 - mp3
DKG 003 blank-g-putzt
Karen Kemna und Franziska Schaupp sind Studierende der Zahnmedizin an der UW/H. Im Sommer 2011 waren sie, zusammen mit zwei weiteren Studierenden, in Myanmar (dem früheren Burma) und haben u.a. Kindern das Zähneputzen beigebracht. Sie berichten über die Hintergründe des Hilfsprojekts und ihre persönlichen Erlebnisse in diesen vier besonderen Wochen.
Aufnahme vom 03.11.2011 - Dauer: 0:57:46 - mp3
DKG 001 zero-g
Paula Beck ist Absolventin des Studiengangs Medizin an der UW/H. Sie beschreibt wie und warum bei reduzierter Schwerkraft in einem Spezialflugzeug während eines Parabelflugs im freien Fall geforscht wird.
Aufnahme vom 05.09.2011 - Dauer: 0:59:11 - mp3
DKG 000 an-g-sagt
Dr. Eric A. Hoffmann ist Hochschulsprecher der UW/H und Leiter der Abteilung Kommunikation. In einem einträchtig vielfältigen Gespräch versuchen wir zu klären, wie ein Datenschutzbeauftragter eigentlich zum Podcaster wird und ob das kleine g nicht auch gut für Gemeinwohlorientierung stehen könnte. Ferner fragen wir uns, was man neben antiker Rhetorik noch alles so von den alten Griechen lernen kann.
Aufnahme vom 15.12.2011 - Dauer 1:16:13 - mp3
Zusätzliche Information
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Danksagung
Für das schöne DKG-Intro geht besonders herzlicher Dank an Herrn Prof. Michael Kaufmann (sixpacklaters.de).
Für die Ermutigung zu diesem Podcast-Projekt sowie wertvolle technische Hinweise sei insbesondere Tim Pritlove (metaebene.me) gedankt.


























