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Gesundheitsökonomik
Der hoch-regulierte Gesundheitssektor moderner Industriestaaten steht aufgrund demografischer (Alterung der Bevölkerung), sozio-ökonomischer (Globalisierung) und wissenschaftlich-technischer (Pharmazie, Biotechnologie, Medizintechnik) Veränderungen unter permanentem Reformdruck.
Während sich die traditionelle Gesundheitsökonomik primär mit der Frage der allokations-effizienten Ausgestaltung des Gesundheitssektors einer Volkswirtschaft befasst, liegt der Schwerpunkt des Forschungsbereiches „Evolutorische Gesundheitsökonomik / Evolutionary Health Eocnomics“ auf der Analyse der Generierung und Diffusion von Innovationen, seien sie politischer, organisatorischer oder wissenschaftlich-technischer Natur. Die Kenntnis der Determinanten und Konsequenzen von Neuerungen im Gesundheitswesen ist die zentrale Voraussetzung für die Ableitung implementierbarer gesundheitspolitischer Reformkonzepte. Ausgehend von konkreten Problemstellungen wird zudem hinterfragt, inwiefern das in der traditionellen Gesundheitsökonomik verwendete Instrumentarium zur Analyse der komplexen Sachverhalte geeignet ist oder aber der Modifikation oder Ergänzung durch andere Ansätze bedarf.


