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Japan

Die Japan-Forschung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft geht auf das Takeda-Institut für Organisationsentwicklung zurück, das vor 15 Jahren von einem japanischen mittelständischen Unternehmer begründet wurde. Im Mittelpunkt stand damals die Untersuchung kultureller Unterschiede und der damit verbundenen Verschiedenheiten im ökonomischen Handeln (Yamaguchi, Hogen† mit Konferenzstudium 1996).

Eine geänderte Finanzierung brachte eine Umbenennung in „Institut für kulturvergleichende Wirtschaftsforschung“ (ICCE) mit sich. Erweitert wurde die Forschung um die Bereiche interkulturelle Kommunikation (Matoba) sowie Industriepolitik (speziell in der Luft- und Raumfahrtindustrie), Regionalentwicklung und Netzwerkbildung (Caspary).

Die zunehmende Globalisierung hat auch japanische Unternehmen vor die Herausforderung des Wandels gestellt. Die lang anhaltende Schwäche der japanischen Wirtschaft in den 1990er Jahren sowie die Alterung der japanischen Gesellschaft bringen auch für die Wissenschaft neue Fragestellungen mit sich. Dazu gehören die Auswirkungen westlichen Managements auf japanische Firmen wie z.B. in einer wachsenden Zahl von Unternehmenszusammenschlüssen (Caspary).

In einem neuen, fakultätsübergreifenden Schwerpunkt der Universität werden gesundheitsökonomische Fragestellungen im interkulturellen Kontext betrachtet und Strukturen im japanischen und deutschen Gesundheitssystem in Relation gebracht (Brachmann).

Die Research Group Japan wird freundlich unterstützt von www.mitsui.de

Zusätzliche Information

Kontakt

Dr. Monika Olivo
Fakultätsmanagement
Tel.: +49(0)2302 / 926 580

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