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Prof. Ingo Reihl
Prof.

Ingo Reihl

Fakultät für Kulturreflexion - Studium fundamentale
Arbeitsbereich künstlerische Praxis
Universitätsmusikdirektor

Tel.:
+49 (0) 2302 / 926-810
Bereich:
Kultur
Ort:
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Raum:
E 123
Fax:
+49 (0) 2302 / 926-813
Lebenslauf

Ingo Ernst Reihl, 1969 in Oberhausen/Rheinland geboren, erhielt Trompeten- und Klavierunterricht an der Musikschule Mülheim an der Ruhr. Mit 14 Jahren gab er Konzerte mit eigenen Kompositionen u.a. im Rahmen des Internationalen Arbeitskreises für Musik in Kassel. 1985-1988 studierte er Komposition bei Prof. Wolfgang Hufschmidt an der Folkwang-Hochschule für Musik - Theater - Tanz in Essen. In dieser Zeit gründete er Das Junge Orchester NRW, das er noch heute musikalisch leitet. Mit diesem Ensemble intensivierte Ingo Ernst Reihl seine Dirigentenarbeit und bildete sich bei Hans Jaskulsky, Orlando Zucca und Libor Pesek weiter. Besondere Prägung erfuhr er durch Kurse bei Václav Neumann, dem langjährigen Chefdirigenten der Tschechischen Philharmonie, in Prag.

1987 verlieh ihm die Stadt Mülheim an der Ruhr den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft. 1988-1990 war er musikalischer Leiter der Kleinen Oper Düsseldorf. Seit 1990 ist er Dozent für Musik an der Fakultät für das Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke. 1992 wurde er ständiger Gastdirigent des Staatlichen Kammerorchesters der Republik Belarus. 1993-1999 war er Chefdirigent und künstlerischer Direktor dieses Ensembles. 1993 erhielt er ein Stipendium der Werner Richard-Dr. Carl Dörken-Stiftung Herdecke und wurde zum ersten Universitätsmusikdirektor der Universität Witten/Herdecke ernannt. Ende 1994 wurde Reihl Stipendiat der Herbert von Karajan Stiftung. 1997 erfolgte eine Förderung der Leonhard Stinnes-Stiftung Mülheim an der Ruhr. 1999 ernannte ihn das Staatliche Kammerorchester der Republik Belarus zu seinem Ehrendirigenten.

Reihl dirigierte neben den oben genannten Ensembles u.a. das Staatliche Akademische Symphonieorchester Belarus, den Staatlichen symphonischen Chor Belarus, den Rundfunkchor Belarus, das Litauische Kammerorchester, den Staatlichen Kammerchor Litauen, den Staatlichen Kammerchor Moskau sowie das Orchestre de Bretagne, Rennes, und das Orchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Zu den Solisten und Komponisten, mit denen er arbeitete, gehören Helge Antoni, Paul Badura-Skoda, Hermann Baumann, Boris Bloch, Halina Czerny-Stefanska, Petr Eben, Folke Gräsbeck, Dmitri Kogan, Elmar Lampson, Gideon Lewensohn, Mischa Maisky, Nicolai Petrov, Miha Pogacnik, Anatoli Safiulin, Isaac Shuldman, Elzbieta Stefanska, Guillaume Sutre, Siegfried Thiele, Oleg Jantschenko, Václav Výtvar und Tabea Zimmermann.

Seine Arbeit führte ihn durch West- und Osteuropa und ist dokumentiert auf CD und in Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Seit Oktober 2001 ist Ingo Ernst Reihl Honorarprofessor für Dirigieren an der Staatlichen Musikakademie Belarus und bekleidet erneut das Amt des Chefdirigenten vom Staatlichen Kammerorchester. Im Frühjahr 2006 dirigiert Reihl die Hamburger Symphoniker, im Sommer des gleichen Jahres ist er musikalischer Leiter der "Zauberflöte" beim Carinthischen Sommer in Ossiach, Villach und Klagenfurt.

Publikationen

2011

Zupanic M, Hofmann M, Martini A, Reihl I, Fischer MR. Studium fundamentale an der Universität Witten/Herdecke: Eine wunderbare Möglichkeit, die Fachstudierenden anderer Fakultäten mit professioneller Arbeit zu stören. Zeitschrift für Medizinische Psychologie Sonderheft, 2011, S. 47.

Forschung

Leitung des Bereichs "Musik" (zusammen mit Prof. Elmar Lampson)

Musikalische Aufführungspraxis,

Kompositionslehre,

Fort- und Weiterbildung,

Oleg Jantschenko (Herausgabe des Gesamtwerks)

Reihe "Musik auf dem Campus",

"composer in residence"

"ensemble in residence",

"orchestra in residence",

Chor und Orchester