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Meldung vom 08.12.2016
UniversitätWirtschaft

Der WIWa-Nachwuchspreis für Plurale Ökonomik 2016 geht an Dr. Claudius Gräbner

Der WIWa-Nachwuchspreis für Plurale Ökonomik 2016 geht an Dr. Claudius Gräbner

Die Preisverleihung beginnt am 12. Dezember um 18 Uhr in der Universität Witten/Herdecke

Das Wittener Institut für institutionellen Wandel (WIWa) verleiht am 12. Dezember 2016 ab 18 Uhr zum zweiten Mal den Nachwuchspreis für Plurale Ökonomik. Preisträger ist in diesem Jahr Dr. Claudius Gräbner, der am Institut für institutionelle Ökonomik und Innovationsökonomik der Universität Bremen forscht und lehrt.

Claudius Gräbners Forschungsschwerpunkt ist die sogenannte Komplexitätsökonomik. In ihr geht es vornehmlich darum, unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Rechts-, Sozial- und Naturwissenschaften die Wirtschaft als komplexes System zu begreifen und so besser zu verstehen. „Auch in diesem Jahr hatten wir die Qual der Wahl unter sehr starken Nominierungen“, sagt WIWa-Direktor Joachim Zweynert. „Zwei Dinge haben letztlich den Ausschlag für Dr. Gräbner gegeben: Zum einen ist der Umgang mit dem Problemfeld der Komplexität in der Diskussion um eine andere Wirtschaftswissenschaft eines der Kernthemen. Zum anderen hat uns die Souveränität beeindruckt, mit der ein so junger Forscher mutig und eigenständig die Erkenntnisse ganz unterschiedlicher Disziplinen zusammenführt.“

Claudius Gräbner ist nicht nur in seiner eigenen Forschung ein herausragender Vertreter eines pluralen Ansatzes und theorieübergreifenden Verständnisses von Ökonomik. Er organisiert seit langem aktiv den intensiven Austausch von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. So hat er u.a. bereits als Student der Universität Erfurt die Hochschulgruppe „Impuls. Für eine neue Wirtschaft“ geründet. Später war er maßgeblich bei der Einrichtung eines Young Scholar Networks der European Association of Evolutionary Political Economy beteiligt.

Im Zuge der Preisverleihung wird Claudius Gräbner einen Vortrag zum Thema „The complexity challenge: Systemist thinking, computational modeling, and pluralism in economics“ halten. Die Laudatio wird Prof. Dr. Birger Priddat, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Philosophie, halten. Die Veranstaltung, die das WIWa gemeinsam mit der Wittener Hochschulgruppe des Netzwerks Plurale Ökonomik organisiert, beginnt um 18 Uhr in Raum E 110 des Universitätshauptgebäudes, Alfred-Herrhausen-Str. 50. Der (englischsprachige) Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Joachim Zweynert, 02302/926-598, joachim.zweynert@uni-wh.de

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