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Nachricht vom 15.06.2018
UniversitätGesundheit

UW/H bereitet Hochschul-Partnerschaft mit Medizin-Uni in Bhutan vor

Im Büro des Präsidenten der KGUMSB, Dr K.P. Tshering (3.v.r.)

Im Büro des Präsidenten der KGUMSB, Dr K.P. Tshering (3.v.r.)

Vor dem Eingang der Universität mit Vertretern der Fakultät und des DAAD Regionalbüros

Vor dem Eingang der Universität mit Vertretern der Fakultät und des DAAD Regionalbüros

National Referral Hospital in Thimphu

National Referral Hospital in Thimphu

Vor einem der Wahrzeichen Thimphus

Vor einem der Wahrzeichen Thimphus

Vor dem Eingang des Gesundheitsministeriums

Vor dem Eingang des Gesundheitsministeriums

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UW/H bereitet Hochschul-Partnerschaft mit Medizin-Uni in Bhutan vor

Bislang werden Bhutans Ärzte in Indien, Sri Lanka und anderen Ländern der Region ausgebildet.

„Unsere junge Universität ist in der Lehre  entwicklungsbedürftig, aber voller Enthusiasmus und offen für Veränderungen“. So beschrieb der Präsident der Khesar Gyalpo University of Medical Sciences of Bhutan (KGUMSB), Dr. K. P. Tshering, einen wichtigen Bedarf der einzigen Medizinischen Fakultät des Landes. Bislang durchlaufen angehende Ärzte in Bhutan ihr Grundstudium in Indien, Sri Lanka und anderen Ländern der Region. In den nächsten Jahren soll das jedoch im Land selbst möglich sein. Um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und möglicherweise einer Hochschulpartnerschaft auszuloten, reisten nun Prof. Dr. Ralf Weigel (Friede-Springer Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit) und Dr. Marzellus Hofmann (Prodekan für Lehre an der Fakultät für Gesundheit) von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) nach Bhutan.

Hintergrund ist das Programm des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes „Partnerschaften für den Gesundheitssektor in Entwicklungsländern“ (PAGEL). „Wir haben vor, uns im Rahmen des Programms auf eine Zusammenarbeit mit den Kollegen in Bhutan zu bewerben“, erläutert Prof. Weigel. „Der Besuch vor Ort diente der Vorbereitung der Antragsstellung. Ich denke unsere Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung von Lehrprogrammen sind für die Bhutaner nützlich. Und wir werden Kompetenzen in der Entwicklungszusammenarbeit erwerben.“

Über PAGEL:
Um die Abwanderung des gut ausgebildeten Fach- bzw. Pflegepersonals im Gesundheitssektor in Entwicklungsländern zu verhindern, fördert das Programm „PAGEL – Partnerschaften für den Gesundheitssektor in Entwicklungsländern“ qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich.

Mangelnde Gesundheitsversorgung ist ein armutsverstärkender Faktor, daher ist Gesundheit, neben Bildung, ein wichtiger Faktor für die Entwicklung. Die universitären Aus- und Fortbildungsstrukturen im medizinischen Bereich sind in vielen Entwicklungsländern nicht hinreichend, um eine gute Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Daher fördert das Programm qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich für Personen aus Entwicklungsländern. Unterstützt werden die Curricula- und Kapazitätsentwicklung an den Partnerhochschulen durch Hochschulpartnerschaften, Rückkehrförderung von Absolventen sowie die Betreuung von Alumni und die Bildung fachlicher Netzwerke. Auf deutscher Seite sollen die Hochschulen im Rahmen der PAGEL-Partnerschaften zusätzlich ihre Expertise in der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen.

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