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v.l.n.r.: Dr. Ulrike Borst (Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft), Dr. Audris Alexander Muraitis (WIFU), Dr. Barbara Wilhelm von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dr. Björn Enno Hermans (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie)

v.l.n.r.: Dr. Ulrike Borst (Vorsitzende der Systemischen Gesellschaft), Dr. Audris Alexander Muraitis (WIFU), Dr. Barbara Wilhelm von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dr. Björn Enno Hermans (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie)

Meldung vom 12.04.2017

Forschungspreis für Dr. Audris Alexander Muraitis

Wissenschaftler des Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) wurde auf internationaler Konferenz ausgezeichnet.


Dr. Audris Alexander Muraitis vom Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) hat den wissenschaftlichen Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG) erhalten. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation „Emotionen in Familienunternehmen“, die er 2016 am WIFU abgeschlossen hat. Die Arbeit ist sowohl von methodischer als auch von praktischer Seite sehr innovativ. Sie schließt eine Forschungslücke in Bezug auf Emotionskonzepte in der Systemtheorie und in der Familienunternehmensforschung. Außerdem leistet sie einen praktischen Beitrag zum Umgang mit Konflikten. Die Dissertation wurde auch in der WIFU-Schriftenreihe zu Familienunternehmen veröffentlicht, die im V&R Verlag erscheint. Ebenfalls geehrt wurde in diesem Jahr die Dissertation von Dr. Barbara Wilhelm von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

DGSF und SG vergeben den wissenschaftlichen Forschungspreis jedes Jahr mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, die Weiterentwicklung der Forschungs- und Praxismethoden im Kontext des systemischen Denkens anzuregen und die Bedeutung des systemischen Ansatzes für die therapeutische und beraterische Praxis zu verdeutlichen. Angenommen werden Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder Forschungsarbeiten aus einem Projekt, das in oder auch außerhalb der Hochschule durchgeführt wurde.

Der Preis wurde auf der International Systemic Research Conference, die vom 8. bis 10. März 2017 an der Universität Heidelberg stattfand, verliehen. Die internationale Konferenz, die von DGSF und SG mit veranstaltet und gefördert wird, bot einen ansehnlichen Rahmen für die Preisvergabe: Rund 400 Gäste aus aller Welt, darunter viele prominente Forscher und Praktiker, waren zusammen gekommen, um sich über das diesjährige Thema „Linking systemic research and practice“ auszutauschen. Dr. Ulrike Borst (Vorsitzende der SG) und Dr. Björn Enno Hermans (Vorsitzender der DGSF) überreichten die Preisurkunden zusammen mit einem symbolischen Scheck über das Preisgeld.

„Die Möglichkeit für mein Vorhaben – das nicht ohne Risiko war – wurde mir durch das WIFU und durch das untersuchte Familienunternehmen eröffnet, dafür bin ich sehr dankbar“, so Dr. Muraitis. „Ich konnte einen exklusiven und sehr intimen Einblick in die Familie und das Unternehmen bekommen. Von großer Besonderheit ist dies auch deswegen, weil es sich sicherlich nicht um die leichtesten Jahre des Unternehmens handelte.“

„Mit Dr. Muraitis erhält seit 2011 bereits der dritte Doktorand aus dem WIFU diesen Forschungspreis“, ergänzt Prof. Dr. Arist von Schlippe, akademischer Direkter des WIFU und Betreuer der Dissertation. „Für uns ist dies eine Bestätigung unseres Kurses, in unserer Forschung ungewöhnliche und innovative Wege zu beschreiten.“

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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