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Meldung vom 11.07.2013

Menschen mit Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden

Die neue transferplus-Ausgabe ab sofort kostenlos erhältlich unter www.g-plus.org


Die Behandlung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Auch Pflegende sind dabei besonderen Belastungen ausgesetzt und stoßen nicht selten an ihre Grenzen. Das neu erschienene Themenheft „transferplus“ stellt aktuelles Fachwissen und (inter-)nationale Praxisbeispiele zur Versorgung von demenziell erkrankten Patienten im Krankenhaus vor.

Wenn demenziell veränderte Menschen im Krankenhaus behandelt und betreut werden müssen, bedeutet das für sie selbst, aber auch für ihre Angehörigen und für das Pflegepersonal eine besondere Belastung. Oftmals fehlen nicht nur Zeit und demenzspezifische Kenntnisse, sondern auch übergreifende Konzepte, um die Pflege dieser Patienten im Stationsalltag angemessen bewältigen zu können. Die neue Ausgabe des g-plus-Themenheftes transferplus widmet sich dieser Herausforderung und zeigt an Modellprojekten und neuen Forschungsergebnissen zum Thema „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ exemplarisch auf, welche Veränderungsprozesse für Pflegende und ihre Einrichtungen möglich und notwendig sind.

Das Heft beinhaltet Beiträge des Symposiums „Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden“, das das Institut g-plus am Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke am 3. Mai 2013 in Witten veranstaltete, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung. Auch eine Zusammenfassung des Diskussionsforums „Welt-Café“, die die Diskussionen und den Austausch der Veranstaltungsteilnehmer abbildet, ist enthalten – und zeigt damit praxisnah, welche Ideen und Anregungen für „demenzfreundlichere“ Krankenhäuser sich Pflegende im Klinikalltag wünschen.

Ab sofort ist die neue transferplus-Ausgabe kostenlos erhältlich: www.g-plus.org

Das Themenheft „Menschen mit Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden“ erscheint im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programms „Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz“. Mit dem Programm werden Vertreter aller Berufsgruppen unterstützt, die sich beruflich für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz einsetzen. Im Rahmen des Programms werden ein- bis mehrwöchige Hospitationen und Fort- und Weiterbildungen sowie kurzzeitige Auslandsaufenthalte für Studierende finanziell, organisatorisch und inhaltlich unterstützt.

Neben der Förderung freier Hospitationsthemen liegt in der aktuellen Programmphase ein Fokus auf den Themenbereichen „Demenz in der Kommune“ und „Demenz im Krankenhaus“. Zu diesen Themen sollen in besonderem Maße Hospitationen initiiert und neue Erkenntnisse nach Deutschland gebracht und umgesetzt werden. Außerdem sollen verstärkt Fachkräfte aus der Altenpflege für eine Teilnahme an dem Förderprogramm gewonnen werden.

Bewerbungen können jeweils bis zum Ende eines Quartals eingereicht werden. Die nächsten Bewerbungstermine sind der 30.09.2013 und der 31.12.2013. Der 31.12.2013 ist der letztmögliche Bewerbungstermin für das Programm! Weitere Informationen: www.g-plus.org 

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

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