Navigation ab zweiter-Ebene



„Research Unit – live“: Interessenten der Augenklinik Mülheim/Ruhr und der Universität Witten/Herdecke wird seitens Prof. Krummenauer (IMBE) und Dr. Lösche (Augenklinik Mülheim/Ruhr) das Personalkonzept der gemeinsam getragenen Research Unit „Patienten-orientierten Forschung für die Augenheilkunde“ präsentiert, welches neben 5 Kern-Mitarbeiterstellen insbesondere eine Stiftungsprofessur am Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie (IMBE) umfasst.

Meldung vom 09.08.2012

Neue Research Unit präsentiert sich der Öffentlichkeit

Die Kooperation von Augenklinik Mülheim/Ruhr und Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie (IMBE) der Universität Witten/Herdecke startet mit klinisch-epidemiologischen Studien.


Mit der formalen Vertragsunterzeichnung wurde im Januar 2012 feierlich die gemeinsame Research Unit „Patienten-orientierte Forschung für die Augenheilkunde“ von Augenklinik Mülheim/Ruhr und Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie (IMBE) der Universität Witten/Herdecke gegründet. Inzwischen sind erste Mitarbeiterstellen besetzt, und die Unit kommt entlang diverser klinisch-epidemiologischer Studien spürbar unter Dampf.

Vor diesem Hintergrund hat sich am 19. Juli 2012 die Research Unit unter gemeinsamer Leitung von Chefarzt Dr. med. C.C. Lösche (Augenklinik) und Prof. Dr. F. Krummenauer (IMBE) Interessenten der Standorte Witten und Mülheim präsentiert; unter anderem wurde auch das junge interdisziplinäre Team vorgestellt. Die Mitarbeiter/innen der Unit werden sowohl in Mülheim als auch in Witten vor Ort aktiv sein, um die der Unit eigene enge Vernetzung von augenheilkundlicher Kompetenz (Augenklinik Mülheim) und methodischer Kompetenz (IMBE Witten) zu tragen.

Aktuell ist bereits eine zweistellige Anzahl von Promotionsprojekten an der Unit verankert, exemplarisch erwähnt seien hier die Projekte von Frau B.B. Bestges, Assistenzärztin an der Augenklinik Mülheim, und Frau T. Kirupanathan, Studentin der Humanmedizin an der Universität Witten/Herdecke:

Frau Bestges quantifiziert im Rahmen ihrer Promotion eine mögliche Unterversorgung sozial schlechter gestellter Mitmenschen mit Sehhilfen, indem die Unit kostenlose Untersuchungen von Teilnehmern der „Mülheimer Tafel“ ermöglicht. Auf diese Weise wird neben der kostenlosen augenärztlichen Versorgung von sozial schwächeren Bewohner/innen der Stadt Mülheim insbesondere eine Rationale für entsprechende politische Diskussionen geschaffen.

Frau Kirupanathan sondiert im Rahmen ihrer Promotion, wie weit für die Therapieführung bei Alters-abhängiger Makuladegeneration – einer chronischen Erkrankung der Netzhaut mit hohem Risiko der Erblindung – derzeit übliche diagnostisch-bildgebende Verfahren notwendig sind, oder durch weniger belastende und schneller durchführbare diagnostische Bildgebung ersetzt werden können.

Die Research Unit wird in der Startphase finanziert über Mittel der Leonhard-Stinnes-Stiftung, was nicht zuletzt auch die Finanzierung einer eigens für die Unit ins Leben gerufenen Stiftungsprofessur „Patienten-orientierte Forschung für die Augenheilkunde“ umfasst.

Zusätzliche Information

Kontakt

Universität Witten/Herdecke
Tel.: +49 (0)2302 / 926-0

Social Networks


Social Feedback