Fakultät für Gesundheit

    Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen

    Der Lehrstuhl hat es sich zur Aufgabe gemacht, die berufliche und persönliche Entwicklung von Studierenden und Praktizierenden der Gesundheitsberufe zu fördern. Dies umfasst den Erwerb und die Vertiefung personaler und interpersonaler Kompetenzen, die notwendig sind, zu einer Patient:innenzentrierten Medizin beizutragen.

    Kernpunkte unserer Arbeit in Lehre und Forschung sind zu einem zu einem besseren Verständnis dieser Kompetenzen beizutragen sowie innovative Lern-, Lehr- und Prüfungsformate in den folgenden Bereichen zu entwickeln, zu erproben und nachhaltig zu implementieren:

    Ärztliche Gesprächsführung

    Teamkompetenz

    Resilienz

    Professionelle Identitätsbildung

    Medizin & Gesellschaft

    Reflexion & Feedback

     

    Schwerpunkte der Lehre ist das longitudinale Curriculum „Berufliche Persönlichkeitsentwicklung – Innere Arbeit (IAP)“ im Modellstudiengang Medizin.
    Am Lehrstuhl ist auch das Simulationspatent:innenprogramm und das Mentor:innenorenprogramm für Medizinstudierende angesiedelt.

    Curriculum „Berufliche Persönlichkeitsentwicklung – Innere Arbeit (IAP)“
    Simulationspatient:innenprogramm (SP-Programm)
    Mentoringprogramm

    Die Forschung am Lehrstuhl orientiert sich thematisch und methodisch an der empirischen Bildungsforschung. Inhaltlich beschäftigen wir uns mit der Konzeption, Erprobung und Begleitforschung von Lehr-, Lern und Prüfungsformaten, die die Förderung des Erwerbs personaler und interpersonaler Kompetenzen zum Ziel haben. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht darin, Möglichkeiten zu untersuchen, patient:innenbezogene Perspektiven in die Lehre zu integrieren.

    Laufende Forschungsprojekte

    • HygienX - Entwicklung eines multizentrischen, interdisziplinären und interprofessionellen Educational Games zur Vermittlung kompetenzbasierter Infektionsprävention in der medizinischen Ausbildung (Projektleiter: Bertram Otto; gefördert von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung)

    Laufende Promotionen

    • Heike Schulte - Do we teach them to burn out? - Entwicklung gesundheitsrelevanter Einstellungen im Rahmen der professionellen Identitätsentwicklung bei Ärzt*innen (Dr. rer medic.) In Kooperation mit PD Dr. med. Gabriele Lutz, Gemeinschaftskrankenhaus Witten-Herdecke)
    • Nicolai Hahn - Über die Auswirkung des Führens eines Dankbarkeitstagebuchs auf die Resilienz von Medizinstudierenden (Dr. med.)
    • Clarissa Frehle - Der Arztkittel und Ich - Einsatz von Reflective Writing auf dem Weg zu einer professionellen Identität als Ärztin/Arzt (Dr. med.)
    • Madeline Riesen - Das Unbegreifliche versuchen zu begreifen. Einsatz von Reflektierendem Schreiben im Rahmen einer Exkursion nach Auschwitz-Birkenau (Dr. med.) (In Kooperation mit Diethard tauschen, UW/H; Prof. Dr. Hedy Wald, Brown University, Boston, U.S.A.)
    • Florian Mennigen - Dealing with common team-related problems in medicine – development of teamwork competencies in a longitudinal medical education curriculum (Dr. rer. medic.)
    • Joel Stückrad - Welchen Umgang mit Emotionen wünschen sich Patient*innen im Arzt-Patient Gespräch? Eine Validierungsstudie von Trainingsvideos zu emotionsbezogenen Verhaltensstrategien von Ärzt*innen und Medizinstudierenden (Dr. med.)
    • Felix Albrecht - Die Sinnsuche in der Patientenversorgung und medizinischen Ausbildung (Dr. med.) (In Kooperation mit PD Dr. med. Gabriele Lutz, Gemeinschaftskrankenhaus Witten-Herdecke; Prof. Dr. Pascal Berberat, Technische Universität München)
    • Zoe Drückler - Das Hymen – Wie wird diese anatomische Struktur in anatomischen Lehrbüchern darstellt und darüber aufgeklärt? (Dr. med.) (In Kooperation mit Prof. Dr. med. Andreas Winkelmann, Medizinische Hochschule Brandenburg
    • Alina Bambas - Entwicklung eines Fragebogens zur Erfassung von Erwartungen und Präferenzen von Patient*innen hinsichtlich Information, Teilhabe, Entscheidung und Arzt-Patient*in-Beziehung (Dr. med.) (In Kooperation mit Prof. Dr. Patrick Brzoska, UW/H)

    Kooperationsprojekte

    • Empathie und Umgang mit Emotionen: Entwicklung im Erprobung eines Situational Judgement Tests zum formativen Einsatz im Medizinstudium (in Kooperation mit Dipl. Päd. Tanja Graupe, Prof. Dr. med. Martin R. Fischer, Ludwig-Maximilians-Universität München)
    • Welche prägenden Erfahrungen machen Medizinstudierende während ihrer professionellen Persönlichkeitsentwicklung? (Cornelia Preuße, PD Dr. med. Gabriele Lutz, Gemeinschaftskrankenhaus Witten-Herdecke)
    Lehrstuhlinhaberin
    Prof. Dr. Claudia Kiessling
    Lehrstuhlinhaberin

    Prof. Dr.
    Claudia Kiessling

    Fakultät für Gesundheit (Department für Humanmedizin)
    Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen
    Lehrstuhlinhaberin

    Mitarbeiter:innen

    Name/Kontakt
    Funktion
    E-Mail

    Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    Lara Alkac
    Studentische Mitarbeiterin
    lara.alkac@uni-wh.de 

    Nikolaus Munzig
    Studentischer Mitarbeiter Simulationspatientenprogramm
    nikolaus.munzig@uni-wh.de

    Johanna Büdenbender
    Studentische Mitarbeiterin
    johanna.buedenbender@uni-wh.de 

    Carla Fydrich
    Studentische Mitarbeiterin 
    carla.fydrich@uni-wh.de

    Charlotta Hülsmann
    Studentische Mitarbeiterin
    charlotta.huelsmann@uni-wh.de 

    Mira Leass
    Studentische Mitarbeiterin 
    mira.leass@uni-wh.de

    Jordis Schattenfroh
    Studentische Mitarbeiterin
    jordis.schattenfroh@uni-wh.de 

    Paula Schönfelder
    Studentische Mitarbeiterin Simulationspatientenprogramm
    paula.schoenfelder@uni-wh.de

    Jost Smolarski
    Studentischer Mitarbeiter
    jost.smolarski@uni-wh.de 

    Josephine Solbach
    Studentische Mitarbeiterin 
    josephine.solbach@uni-wh.de

    Sophie Vieser
    Studentische Mitarbeiterin
    sophie.vieser@uni-wh.de 

     

    Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: